Nichts dramatisieren, nichts unterschätzen

Ein Spagat vor dem Schlussspurt

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Thomas Schaaf

Bremen - „Wir wissen selbst, dass wir die Ergebnisse nicht geliefert haben, wir wissen aber auch, dass wir es selbst noch ändern können“, sagt Werder-Trainer Thomas Schaaf und gibt damit den Startschuss für den Schlussspurt in der Bundesliga.

Sechs Spiele stehen noch auf dem Programm – und die Bremer nach sieben sieglosen Partien in Folge am Rande des Abstiegssumpfes. Die Schuhe sind schon feucht.

„Man darf aber auch nicht vergessen: Sieben Punkte Vorsprung sind nicht ganz wenig“, meint Zlatko Junuzovic und versucht damit, die durchaus gefährliche Situation ein wenig zu entschärfen. Der Österreicher warnt aber zugleich: „Wir müssen aufpassen.“

Werder ist gerade hin- und hergerissen zwischen einem „Nur-nichts-dramatisieren“ und einem „Bloß-nicht-zu-sicher-fühlen“. Und so erklärt Torwart Sebastian Mielitz ganz simpel: „Wir müssen jetzt einfach versuchen, das Beste aus den nächsten Wochen zu machen.“

Aber was ist momentan das Beste? Ein Punkt dort, eine Niederlage hier und dann wieder ein Zähler dort? „Wir brauchen noch vier, fünf Punkte, um sicher zu sein“, glaubt „Mathematiker“ Sokratis. Der Grieche traut Augsburg und Hoffenheim offenbar nicht mehr die ganz große Aufholjagd zu. Aber verlassen sollten sich die Bremer darauf nicht. Zumal es am 32. Spieltag noch das „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen Hoffenheim gibt. Eine Partie im Weserstadion. Eigentlich sollte das ein Vorteil sein. Doch hinter vorgehaltener Hand wird bei Werder längst gesagt, dass die junge, verunsicherte Mannschaft auswärts im Moment besser aufgehoben ist. Die Punktgewinne in Mönchengladbach und Mainz gelten als Beleg dafür. Da kommt das Gastspiel in Düsseldorf vielleicht gerade zur rechten Zeit. · kni

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