Späteres Training nach der großen Prödl-Party

„Danke für ois, Basti“

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Das hat bei Werder Tradition, die Geschäftsführer verabschieden vor dem letzten Heimspiel die wechselnden Profis mit Blumen und Bildern: (von links) Klaus Filbry, Sebastian Prödl, Thomas Eichin, Davie Selke, Dr. Hubertus Hess-Grunewald und Koen Casteels.

Bremen - Die Party am Samstagabend im Bahnhof Oberneuland ging lang, ziemlich lang. „Ich bin so gegen drei Uhr gegangen“, berichtete Koen Casteels – und der Werder-Keeper war sicherlich nicht der letzte auf der Abschiedsparty von Sebastian Prödl. Aber er stand gestern wieder auf dem Trainingsplatz – allerdings erst um die Mittagszeit, denn Trainer Viktor Skripnik hatte das Auslaufen vorsorglich um zwei Stunden nach hinten verlegt. Party-Gastgeber Prödl war trotzdem nicht da – offizielle Begründung: ein privater Termin.

„Er hat sich so einen großen Abschied und so eine Party verdient“, befand Casteels. Der Belgier, der Werder ebenfalls verlässt, stand bei der Verabschiedung vor dem Gladbach-Spiel in unmittelbarer Nähe von Prödl und hörte, wie die Fans den Verteidiger lautstark feierten. Schon beim Warmmachen hatten sie ein Plakat mit der Aufschrift hochgehalten. Und weil Kapitän Clemens Fritz verletzt fehlte, durfte Prödl die Spielführerbinde tragen. „Das war natürlich noch mal richtig schön für mich, aber es war auch schade, dass mein Freund Clemens nicht dabei war“, meinte der 27-Jährige.

Prödl hatte vor einer Woche seinen Abschied aus Bremen verkündet, der Vertrag mit Werder läuft im Sommer aus. Wohin er geht, sei noch offen, sagte der Nationalspieler. Ein Wechsel in die Türkei soll dem Vernehmen nach kein Thema mehr sein. Köln gilt als Kandidat, wenngleich das in der Domstadt (noch) dementiert wird.

kni

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