Sondereinheit im dichten Schneetreiben

Werder-Bremen - BREMEN (flü) · Fünf Niederlagen in Folge und in Gladbach eine beschämende erste Halbzeit gespielt – da war den Werder-Profis schon am Samstagabend klar gewesen, dass sie gestern Morgen in Mannschaftsstärke wieder antreten mussten.

Das Wort Straftraining mag Coach Thomas Schaaf nicht. Dennoch darf das gemeinsame Auslaufen bei dichtem Schneetreiben als Sondereinheit bezeichnet werden. Normalerweise steht für die Stammspieler nach einer Partie lediglich Pflege auf dem Plan. Jetzt mussten sie – wie schon nach den Niederlagen gegen Eintracht Frankfurt und Bayern München – gemeinsam ihre Runden drehen.

Zuvor hatte Schaaf seinen Spielern in einer 45-minütigen internen Sitzung erklärt, was er von dem Auftritt in Gladbach gehalten hat. Und das dürfte für die Spieler schlimmer gewesen sein, als die halbstündige Laufeinheit bei Schneefall . . .

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