Allofs zieht Option und spricht Machtwort

Sokratis-Verkauf ausgeschlossen

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Sokratis

Bremen - Ob das entsprechende Schriftstück schon auf dem Weg nach Italien ist, wusste Sportchef Klaus Allofs gestern Abend angeblich noch nicht.

Wer kann schon Sokratis Papastathopoulos aussprechen. Die dreijährige Tessa versucht es.

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Fakt ist aber, dass Werder die Kaufoption zieht und Innenverteidiger Sokratis fest verpflichtet – für 3,5 Millionen Euro vom FC Genua. „Es sind alle Voraussetzungen erfüllt“, bestätigte Allofs.

So richtig glücklich darüber, dass seine Zukunft nun vertraglich geklärt ist, scheint Sokratis jedoch nicht zu sein. Angesprochen auf die gezogene Option, antwortete der 23-Jährige gestern nur knapp: „Ich möchte nichts sagen.“

Schon vor Wochen hatte der Grieche mehrfach betont, wie wichtig ein internationaler Wettbewerb für ihn ist. Und da Werder die Europa League zu verpassen droht, wird er erst recht ins Grübeln kommen. „Natürlich will er international dabei sein. Er ist eben sehr ehrgeizig, hat diese Siegermentalität. Deshalb wollen wir ihn ja unbedingt behalten“, meinte Allofs.

Fakten zu Sokratis

Bleibt Sokratis bei Werder Bremen?

Und wenn ein Club ein fettes Angebot auf den Werder-Tisch legt? Würde Allofs ablehnen, wie er gestern versicherte. Er schließe einen Verkauf des in der Rückrunde so bärenstarken Abwehrmanns „total aus. Ich will diese Möglichkeit nicht offenlassen, damit gar nicht erst wieder Spekulationen aufkommen.“

Vermutlich in den nächsten Tagen wird Allofs noch ein „intensives Gespräch“ mit Sokratis und dessen Berater führen. „Wir wollen ihn auf seine Zukunft bei Werder Bremen einschwören“, sagte Allofs. Klingt, als müsse der Grieche vom Bleiben überzeugt werden. „Nein“, entgegnete der Sportchef, „wir wollen ihm einfach ein paar Dinge aufzeigen. Damit er nicht denkt, dass nur er hier etwas erreichen will.“ · mr

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