Sokratis Papastathopoulos legt Veto für Werder ein

Sokratis Papastathopoulos

Bremen -  „Reisen bildet“, scherzt Klaus Allofs. Der Werder-Boss weicht aus, weil er sich im Transferpoker nicht in die Karten schauen lassen will. Immerhin bestätigt Allofs, dass er am Donnerstag in Italien war, um Sokratis Papastathopoulos (23) zu verpflichten.

Geklappt hat es zwar noch nicht, aber der Sportchef ist trotzdem guter Dinge zurückgekehrt. „Wir versuchen, eine Lösung zu finden“, sagt Allofs und erklärt: „Italien ist etwas speziell, da teilen sich Vereine oftmals die Rechte an einem Spieler. So wie das jetzt bei Sokratis mit dem AC Mailand und dem FC Genua ist.“

Deshalb sind die Verhandlungen so schwierig, aber Allofs hat die richtigen Gesprächspartner gefunden und ein Ass im Ärmel: „Mittendrin steckt der Spieler, und der hat ein Vetorecht. Wir würden uns nicht so intensiv um ihn bemühen, wenn wir nicht das klare Signal hätten, dass er zu uns will.“

Werder strebt ein Leihgeschäft mit Kaufoption an, die andere Seite möchte lieber sofort Kasse machen. „Das werden die Verhandlungen ergeben“, sagt Allofs dazu nur. Das Ergebnis wird sehnlichst erwartet. Denn alle Transfertätigkeiten und Vertragsverlängerungen liegen nun auf Eis. Die Verpflichtung des Innenverteidigers besitzt absolute Priorität. „Danach sehen wir, was finanziell möglich ist“, sagt Allofs: „Deshalb konnten wir auch einen Baris Özbek nicht verpflichten. Der Spieler wollte nicht warten, das muss man verstehen.“

Nun hängt ein anderer defensiver Mittelfeldspieler in der Warteschleife: Alek-sandar Ignjovski (20), der zuletzt beim Zweitligisten 1860 München spielte, aber OFK Belgrad gehört. „Er ist Ignjovski muss sich gedulden ein sehr interessanter Perspektivspieler, und es gibt die Möglichkeit, ihn zu verpflichten. Aber es ist noch zu früh, um zu sagen, ob das was wird“, berichtet Allofs.

Auch in Sachen Dominik Schmidt (Vertrag läuft aus) hat der Sportchef keine Eile. Nur eines stellt er trotz bislang nicht ganz einfacher Verhandlungen klar: „Dominik ist kein Abzocker. Aber wir müssen ganz genau hinschauen, wieviel Geld wir ausgeben.“ Angst, keine vollständige Abwehr zu haben, hat Allofs jedenfalls nicht: „Bis zum Trainings- und Saisonstart ist doch noch ausreichend Zeit.“ mr

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