Verteidiger ist desillusioniert

Sokratis: Nicht gut genug für Europa

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Sokratis trainiert wieder. Den Gedanken an die Europa League hat der Grieche aufgegeben. ·

Bremen - Sokratis ist zurück. Nach überstandener Grippe hat der griechische Innenverteidiger gestern das erste Mal wieder trainiert und gleich grünes Licht für einen Einsatz im Heimspiel gegen den FC Augsburg gegeben: „Bis Samstag bin ich wieder bei 100 Prozent. Jetzt fühle ich mich gut. Ich bin bereit, ins Team zurückzukehren.“

Das tut auch Not. Ohne ihn hat Werder in zwei Partien zwei Pleiten und neun Gegentore kassiert. Sokratis hat es am TV verfolgt, hat gelitten und erkannt, dass der Zug gen Europa für Werder definitiv abgefahren ist. „Wir sind einfach nicht stabil. Ein gutes Spiel, ein schlechtes Spiel – damit schaffst du es nicht in den internationalen Wettbewerb. Uns fehlt in den Leistungen die Mitte. Und die Mitte ist es, die die Masse an Punkten bringt“, erklärte der Grieche und fasste knallhart zusammen: „Wir haben nicht die Mannschaft für Europa.“

Es war allerdings nicht das 1:6 bei Bayern München, das ihm die Hoffnung genommen hat, sondern die 2:3-Heimniederlage gegen den SC Freiburg eine Woche zuvor: „Das Spiel hätten wir gewinnen müssen, das wäre wichtig für unsere Zukunft gewesen.“ Jetzt sieht die Zukunft seiner Meinung nach so aus: „Wir spielen um die Plätze acht bis zwölf.“

Verlockende Aussichten. Aber immerhin ist sich Sokratis sicher, dass Werder mit dem Abstiegskampf nicht mehr konfrontiert wird. „Sicher, wenn wir gar nichts mehr gewinnen, gehen wir in die Zweite Liga, aber das passiert nicht. Wir haben zehn Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz – da besteht keine Gefahr für uns, in Probleme zu geraten.“

Selbst dann nicht, wenn auch das Heimspiel gegen den aktuellen Tabellen-16. FC Augsburg in die Hose geht. Sokratis: „Die Mannschaften da unten haben in 23 Spielen 16 oder 18 Punkte gesammelt – da ist es schwierig, nochmal heranzukommen.“ · csa

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