Skripniks Versuch, das Reizthema zu beenden

„Wir haben kein Torwartproblem“

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Die Personalie Felix Wiedwald (bleibt mindestens bis Vertragesende im Sommer in Frankfurt) hat sich erst mal erledigt.

Bremen - Werder und seine Torhüter – das ist momentan das Reizthema Nummer eins bei den Bremer Verantwortlichen. Nachdem bekannt geworden war, dass der Club am liebsten schon im Winter Felix Wiedwald von Eintracht Frankfurt zurückholen wollte und auch ein Angebot machte, ging der Trubel los.

Die Personalie Wiedwald (bleibt mindestens bis Vertragesende im Sommer in Frankfurt) hat sich erst mal erledigt. Dafür tauchen immer neue Namen auf. Sportchef Thomas Eichin, der neben Raphael Wolf, Richard Strebinger und Raif Husic noch einen vierten Torwart verpflichten möchte, sagt inzwischen gar nichts mehr zu potenziellen Kandidaten. 

Und auch Trainer Viktor Skripnik ist hörbar genervt. Als er gestern zum Thema befragt wurde, verfinsterte sich schlagartig die Miene des 45-Jährigen. „Ich brauche keinen vierten Torwart und bin zufrieden mit denen, die wir haben. Wir haben überhaupt kein Torwartproblem“, sagte der Ukrainer mit strengem Ton. Wirklich nicht? Und warum wollte/will Werder dann unbedingt Wiedwald? Die Worte wirkten nicht gerade überzeugend – sondern eher so, als wolle Skripnik damit nur endlich ein bisschen Ruhe in die Gerüchteküche und die Diskussionen um einen vierten Mann bringen.

Wiedwald, so viel steht fest, kommt vorerst nicht. Der Achimer bekam keine Erlaubnis für einen sofortigen Wechsel – und hatte daran zu knabbern, wie er im Trainingslager der Frankfurter in Abu Dhabi gegenüber „Bild“ zugab: „Klar war ich erst ein bisschen enttäuscht, dass es nicht geklappt hat.“ Mittlerweile sei der Frust jedoch verflogen. „Ich hänge mich jetzt bei der Eintracht wieder voll rein“, versprach der 24-Jährige, der rund einen Monat nach seiner Erkrankung (Pfeiffersches Drüsenfieber) voll belastbar ist – und das auch dank einer zusätzlichen, speziellen Heilungsmethode. Drei Mal war Wiedwald in Weyhe bei Osteopathin Monika Wieting. „Den Tipp habe ich von

Wiedwald in Weyhe behandelt

meinem Schwiegervater bekommen, der schon öfter dort war und viel Positives erzählt hat. Sie heilt und hilft durch Handauflegen“, erklärte der Keeper, der bis zum Saisonende Frankfurter ist – was danach wird, steht noch nicht fest. Er betonte: „Wichtig ist für mich die Perspektive. Ich will spielen.“

Als Bremer Alternative zu Wiedwald gilt der Belgier Koen Casteels, der bei 1899 Hoffenheim keine Chance mehr hat. Der22-Jährige hat von einem Werder-Interesse bislang „nichts gehört“, erklärte er im „kicker“. Auch zu anderen Clubs gebe es „keine konkreten Kontakte“. Casteels ist aber bereit, die TSG zu verlassen: „Wenn ein gutes Angebot kommt, müssten wir das überlegen.“

mr

Werder-Training am Freitag

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