Skripnik würde gern auf Ausfall des Keepers reagieren, kann aber nicht

Lange Pause für Wolf

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Die Probleme nehmen kein Ende. Raphael Wolf muss weitere sechs bis acht Wochen aussetzen.

Bremen - Diese Nachricht bringt Werder Bremen ins Grübeln: Raphael Wolf fällt für weitere sechs bis acht Wochen aus. Bei dem Torhüter haben sich die Probleme mit dem Hüftbeugermuskel statt verbessert wieder verschlimmert.

Eine genaue Diagnose steht noch aus. Klar ist nur, dass Chefcoach Viktor Skripnik mit der augenblicklichen Torhüter-Situation nicht zufrieden ist. Felix Wiedwald ist als Nummer eins zwar gesetzt, aber als Vertreter fehlt ein Mann mit Erfahrung. Auf der Ersatzbank sitzt in Michael Zetterer ein 20-Jähriger, für den bisher die dritte Liga das Höchste der Gefühle war.

Skripnik: „Ich denke nach wie vor, dass man einen zweiten Torwart mit Erfahrung braucht.“ Am liebsten würde er jetzt offenbar mit der Verpflichtung eines Routiniers auf Wolfs Ausfall reagieren. „Aber leider können wir bis zur Winterpause nichts ändern“, sagt der Trainer. Einen aktuell vertragslosen Schlussmann könnte Werder allerdings jederzeit verpflichten – wenn denn nach der Pizarro-Rückholaktion noch Geld dafür vorhanden ist.

Wie sich Wolfs Hüfte entwickeln wird, ist schwer zu sagen. Angesichts des bisherigen Verlaufs der Verletzung wäre es gewagt, eine Vorhersage zu treffen. Seit dem Frühjahr hat der 27-Jährige Probleme, Anfang Juni wurde er sogar operiert. Ein freies Gelenkkörperchen musste entfernt werden. Seither gab es nur Rückschläge. Der erste Versuch, zur Normalität zurückzufinden, scheiterte im August nach zwei Einsätzen in der U23. Wegen Schmerzen kehrte der Keeper ins Reha-Programm zurück. Das Spiel wiederholt sich jetzt. Mit der Trainingsintensität stiegen auch die Beschwerden.

csa

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