Skripnik rechnet mit Junuzovic-Ausfall / Pizarro schon fit für die Startelf?

Hoffen und Bangen

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Sein Debüt war laut Viktor Skripnik „der Wahnsinn“, jetzt ist die Frage, wie lange Claudio Pizarro gegen Ingolstadt schon helfen kann.

Bremen - Ausgerechnet er! Ausgerechnet jetzt! Über Zlatko Junuzovic sagt Werder-Trainer Viktor Skripnik, dass er vermutlich gerade in der Form seines Lebens sei. Er sagt allerdings auch, dass die Bremer davon am Samstag im Bundesliga-Heimspiel gegen den FC Ingolstadt (15.30 Uhr) sehr wahrscheinlich nicht profitieren werden.

Junuzovic droht wegen einer hartnäckigen Erkältung eine Pause. Dagegen zeichnet sich ab, dass Claudio Pizarro in seinem ersten Heimspiel seit der Rückkehr mehr Einsatzzeit bekommen wird als beim Zehn-Minuten-Debüt gegen Hoffenheim.

„Wir wollen ihn so intensiv und effektiv wie möglich im Kader haben und nicht nur draußen sitzen sehen“, erklärt Skripnik, der damit die Hoffnung der Fans schürt, Pizarro sogar in der Startelf zu sehen. Doch das ist – interpretiert man Skripniks weitere Erläuterungen richtig – dann wohl doch zu weit gedacht: „Wir wollen langfristig etwas von ihm haben und dürfen keine Verletzung riskieren.“ Denn nicht vergessen: Pizarro befindet sich körperlich noch in der Aufbauphase. „Mit Claudios Fitness sind wir zufrieden. Er ist schon weiter als in den letzten Tagen. Aber wir müssen clever sein und immer darauf achten, was sein Körper sagt.“

Bisher sind alle Rückmeldungen positiv, und Skripnik hofft nach dem „Wahnsinn“ gegen Hoffenheim, „dass Claudio es so weitermacht“. Also Spiele für Werder entscheidet. Das hoffenn auch alle Werder-Sympathisanten und stürmen morgen das Weserstadion. Obwohl der Gegner FC Ingolstadt heißt (und nur 181 eigene Fans mitbringt) wird die Hütte voll sein. Pizarro wirkt eben wie ein Magnet auf die Menschen.

Der einzige Sorgenfall bleibt vor dem Premierenduell mit dem FCI also Zlatko Junuzovic. Seit seinen zwei Toren gegen Hoffenheim ist er platt, geplagt von einer Erkältung. Und weil der Österreicher auch den Trainingstag gestern sausen lassen musste, sieht Skripnik nur noch eine geringe Einsatzchance für den 27-Jährigen, der heute das Abschlusstraining absolvieren soll. „Ich hoffe, dass er doch dabei sein kann. Ich glaube aber, dass es nicht so ist“, meint Skripnik.

Erster Ersatzmann für Mittelfeldspieler Junuzovic wäre Fin Bartels – sowohl die Position betreffend als auch bei der Ausführung der Standards. „Da ist Zladdi eine Waffe. Aber wir kriegen das auch ohne ihn hin“, sagt Abwehrhüne Jannik Vestergaard, der bei direkten Freistößen ebenfalls zur Tat schreiten könnte. Dann aber nicht mit der technischen Raffinesse eines Junuzovic, sondern mit der Kraft seines fast zwei Meter messenden Körpers. csa/mr

Pizarro-Momente bei Werder Bremen

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