Im roten Trikot

Skripnik kickt mit – und leistet sich ein paar Fehlpässe...

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Skripnik kickt mit – und leistet sich ein paar Fehlpässe...

Bremen - Die 80 Zuschauer, die gestern Vormittag den Weg zum Werder-Training am Weserstadion gefunden hatten, staunten nicht schlecht.

 Es gab ein Team mit blauen Leibchen, eines mit gelben – und nur einer trug ein rotes: Es war der neue Coach Viktor Skripnik, der einfach mal mittrainierte und immer zu der Mannschaft gehörte, die gerade im Ballbesitz war – als „freier Mann“, wie es in der Fußballersprache heißt. Der 44-jährige Ukrainer, von 1996 bis 2004 für Werder als Linksverteidiger aktiv, versuchte, sich auf kurze Laufwege und wenige Ballkontakte (kleines Bild) zu beschränken.

Doch zwischendurch musste er auch mal in Zwei- beziehungsweise Dreikämpfe (großes Bild gegen Clemens Fritz und Ludovic Obraniak). Kapitän Fritz lobte seinen Trainer hinterher brav: „Man sieht, dass er mal Profi war.“ Doch mit einem schelmischen Grinsen ergänzte er: „Der eine oder andere Pass kam nicht ganz zum Mann.“ Insgesamt war gestern in beiden Einheiten ziemlich viel Feuer drin. Skripnik ließ vor allem schnelles Verschieben und Umschalten trainieren – und seine Profis machten voller Eifer mit. Es wurde gesprintet und gegrätscht. Und, ganz wichtig: Es fielen auch viele Tore, teilweise nach sehenswerten Kombinationen. mr 

Skripnik spielt im Training mit

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