Skripnik denkt offen über eine Rückkehr des Stürmers nach: „Ich wäre echt froh, wenn er kommt“

Klose? Wieso eigentlich nicht?

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Miroslav Klose

Belek - Viktor Skripnik fällt gleich mit der Tür ins Haus. Kaum hat er zur Medienrunde zum Abschluss am Ende des Trainingslagers Platz genommen, legt er gleich los. Aber nicht mit dem Fazit der acht Tage in Belek (siehe oben), sondern mit einer anderen Geschichte, von der nicht so ganz klar ist, was von ihr zu halten ist. „Thema Miroslav Klose“, sagt der Werder-Trainer also, als er in den Sessel plumpst, „ich wäre echt froh, wenn er kommt“.

Rumms! Hofft da etwa tatsächlich jemand, bald einen Weltmeister trainieren zu können? Ein verwegener Gedanke. Denn Miroslav Klose, dessen Vertrag bei Lazio Rom im Sommer ausläuft, ist auch mit 36 Jahren immer noch eine große Nummer. Meint auch Skripnik. „Er spielt auf einem guten Niveau. So einen Spieler im Team zu haben, wäre ein Traum, eine gute Sache. Er ist ein super Stürmer mit einer Riesenerfahrung. Davon könnten unsere jungen Spieler nur profitieren.“

Aber ob es für Werder Bremen tatsächlich eine Chance gäbe, den Torjäger acht Jahre, nachdem er Werder verlassen hat, zurückzuholen, vermag Skripnik nicht einzuschätzen: „Fragen Sie Eichin!“

Thomas Eichin, der Geschäftsführer, der mit einer sehr allgemeinen Aussage („Sollte Miroslav Klose auf den Markt kommen, würden wir uns damit natürlich beschäftigen“) Interesse bekundet hatte, zuckt aber auch nur mit den Schultern: „Ein sehr hypothetischer Fall.“

Aber nicht so hypothetisch, dass man nicht drüber sprechen könnte. Klose will seine Karriere noch zwei Jahre fortsetzen und schließt eine Rückkehr in die Bundesliga nicht aus. Skripnik spinnt auf Nachfrage also weiter ins Ungewisse. „Wenn alles passt, wenn sein Fitnessstand okay ist, wenn der Wille da ist, zu uns zu kommen, warum sollten wir es dann nicht probieren?“, sagt der 45-Jährige, der nie mit Klose zusammengespielt hat. Als der Angreifer 2004 vom 1.FC Kaiserslautern nach Bremen wechselte, hatte Skripnik gerade seine Karriere beendet. „Aber wir kennen uns natürlich.“

Ob Miroslav Klose überhaupt bereit wäre, dem Ex-Club in seinen Überlegungen einen Platz zu geben, ist nicht so leicht zu ergründen. Sein Berater Alex Schütt fiel anders als Skripnik nicht mit der Tür ins Haus, sagte dem Sportinformations-Dienst nur, dass er sich zu Spekulationen nicht äußern will, dass in einer Transferperiode aber immer viel passieren kann.

Auch Skripnik wurde noch ein bisschen zum Spielverderber: „Wir starten in zwei Wochen in die Rückrunde. Das ist jetzt wichtig. Was vielleicht im Sommer passiert, ist voll Banane.“

csa

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