Endlich mal eine gute Leistung vom Franzosen / „Ich bin sehr glücklich“

Silvestre – er kann’s ja doch

Deutete endlich einmal sein Potenzial an: Linksverteidiger Mikael Silvestre.

Werder-Bremen - (flü) · Es war endlich mal ein guter Tag für Mikael Silvestre. „Für die Mannschaft, aber auch für mich“, sagte der Bremer Linksverteidiger.

Nach einem wochenlangen Spießrutenlauf, den er durch schlechte Leistungen selbst verschuldet und der mit dem gellenden Pfeifkonzert im Heimspiel gegen Nürnberg seinen zwischenzeitlichen Höhepunkt erreicht hatte, bekam der 33-Jährige am Samstag gegen Eintracht Frankfurt von der Bremer Anhängerschaft während des Spiels sogar Szenenapplaus. Endlich lieferte der Franzose ein gutes Spiel ab, „wohl mein bestes, seit ich in Bremen bin“, analysierte Silvestre. Fast schon unglaubliche 113 Ballkontakte, gutes Stellungsspiel, ordentliches Zweikampfverhalten, einige haargenaue Flanken aus dem Lauf – zudem hätte er in der neunten Minute fast ein Kopfballtor erzielt. „Ich bin sehr froh, obwohl noch nicht alles perfekt war“, strahlte der Routinier.

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Die Kritik der vergangenen Wochen habe er sich „sehr zu Herzen genommen“, berichtete Silvestre: „Es war nicht einfach für mich, aber ich habe mich der Kritik gestellt. Auch das gehört zu meinem Job. Ich habe weiter hart an mir gearbeitet. Ich bin sehr glücklich und zufrieden.“

Lob gab’s für Silvestre von der sportlichen Leitung. Auf die Frage, ob er denn von der Leistung des Linksverteidigers überrascht gewesen sei, antwortete Manager Klaus Allofs: „Ich war überrascht, dass er in den letzten Wochen so schlecht gespielt hat. Mikael hat das heute sehr viel geschickter gemacht und wirkte auch körperlich frischer.“ Dabei habe Silvestre „endlich die Unterstützung von Team und Fans gehabt, die in den letzten Spielen gefehlt hat“.

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