Die Shortlist wird kürzer

Bremen - Dieser Begriff hat – zumindest in Bremen – gute Chancen auf das „Wort des Jahres“. Seitdem die Suche für einen Nachfolger von Sportchef und Geschäftsführer Klaus Allofs bei Werder läuft, spricht Aufsichtsratschef Willi Lemke gerne über die so genannte „Shortlist“.

Darauf stehen die Namen potenzieller Anwärter, die Werder für den Job angefragt hat – dieser Kreis, der zuletzt nur noch drei, vier Personen umfasste, wird kleiner. „Ein Kandidat ist runter von der Liste, weil sich im Gespräch herausstellte, dass er doch nicht in allen Ausprägungen in unser Profil passte“, verriet Lemke gestern.

Zwei Andere, die in der Gerüchteküche aufgetaucht waren, sind dagegen kein Thema. Über den in Bremen geborenen und nun in München lebenden Medienmanager Thomas Krohne (50) sagte Lemke: „Er ist ein hervorragender Mann, wir kennen uns schon lange. Aber er stand gar nicht auf unserer Shortlist.“ Genau wie Werders Abwehr-Legende Rune Bratseth (1987 bis 1994 in Bremen). Mit dem 51-jährigen Norweger, der von 1995 bis 2007 Manager bei Rosenborg Trondheim war, habe er nicht gesprochen, erklärte Lemke gegenüber der Deutschen-Presse-agentur. mr

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