Selke möchte „Teil des Projektes“ sein

RB Leipzig ist „total spannend“

+
Davie Selke

Bremen - Davie Selke ist offenbar ein nachsichtiger und großmütiger Mensch. Dass er im Spiel gegen Mainz 05 – drei Tage nach Bekanntgabe seines diskussionswürdigen Wechsels zu RB Leipzig – von vereinzelten Werder-Fans ausgegepfiffen wurde, verzeiht er gerne.

„Natürlich verstehe ich die Enttäuschung einiger Fans und nehme es ihnen auch nicht übel“, sagt der 20-Jährige in einem Interview mit der „Sport-Bild“. Darin versucht er, seinen Transfer zu dem ambitionierten und finanzstarken Zweitligisten zu erklären. „Ich will ein Teil des Projektes sein“, verkündet er also. Leipzig peilt mit dem Geld von Hauptsponsor Red Bull den Aufstieg und den Vormarsch an die Spitze der ersten Liga an. „Total spannend“ sei das Gesamtpaket, so Selke: „Kurzfristig mache ich sicher einen Schritt zurück, um aber langfristig zwei nach vorne zu machen.“ Finanziell geht es allerdings sofort in neue Höhen: „Natürlich wechselt niemand freiwillig den Arbeitgeber, um sich finanziell zu verschlechtern“, sagt der Stürmer.

Die Pfiffe gegen ihn im Weserstadion seien „nicht spurlos“ an ihm vorbeigegangen, klagt der U19-Europameister, sagt aber auch: „Grundsätzlich bin ich aber ein Spieler, der mental stark ist und mit solchen Situationen gut umgehen kann.“

csa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Herbstmarkt in der Syker Innenstadt

Herbstmarkt in der Syker Innenstadt

"Stolzer" Wagner bezwingt polternden Mourinho

"Stolzer" Wagner bezwingt polternden Mourinho

Regierungspartei gewinnt Wahl in Japan

Regierungspartei gewinnt Wahl in Japan

Einzelkritik: Pavlenka sicher, Bartels ganz schwach

Einzelkritik: Pavlenka sicher, Bartels ganz schwach

Meistgelesene Artikel

Rosenberg zum dritten Mal Schwedischer Meister

Rosenberg zum dritten Mal Schwedischer Meister

Das passiert am Dienstag

Das passiert am Dienstag

Schlimme Werder-Krise: Nouri bleibt, Psychologe kommt

Schlimme Werder-Krise: Nouri bleibt, Psychologe kommt

Nouri: „Ich bin nicht so wichtig“

Nouri: „Ich bin nicht so wichtig“

Kommentare