Seine Frau soll für Werder sein…

Pizarro muss sich entscheiden

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WAS will Claudio Pizarro? Werder wartet auf eine Antwort.

BREMEN. Kommt er oder kommt er nicht? Bei Werder dreht sich fast alles nur noch um Claudio Pizarro. Eine gute Ablenkung in der Länderspielpause, Werder ist bundesweit im Gespräch – und will es auch bleiben: Denn der 36-Jährige soll unbedingt an die Weser zurückgeholt werden. Und die Chancen sind gut. Pizarro hat zwar Werders Angebot noch nicht angenommen, aber er hat es auch nicht abgelehnt. Der Peruaner grübelt, diskutiert mit der Familie und seinem Berater Carlos Delgado. Doch die Uhr tickt, Werder will eine Antwort – möglichst heute.

Unter Druck wird Pizarro dabei nicht gesetzt, es gibt kein Ultimatum. Doch Werder will das Thema eigentlich nicht mit in die Bundesliga nehmen. Da geht es nach der Länderspielpause in einer Woche mit dem Sonntagsspiel bei 1899 Hoffenheim weiter. Dafür ist der Stürmer natürlich noch nicht eingeplant, er muss erst fit gemacht werden. Und das ist sicher keine Frage von Tagen, sondern eher von Wochen. Schließlich gilt Pizarro als verletzungsanfällig, plagte sich vergangene Saison bei den Bayern immer wieder mit muskulären Problemen herum. Da ist ein behutsamer Aufbau gefragt. Sein letztes Spiel hat er Ende Juni bei der Copa America bestritten und seitdem keinen Ball mehr am Fuß gehabt. Dafür sei er aber regelmäßig im Wald gelaufen, berichtete Pizarro vor einer Woche bei seiner offiziellen Verabschiedung vom FC Bayern München und erklärte der „tz“: „Mein Körper sagt mir jetzt langsam, dass er einen Ball braucht, Lust hat wieder Fußball zu spielen. Deshalb hoffe ich, dass es schnell geht.“

Mit Werder könnte es sogar ganz schnell gehen. Pizarro muss nur „Ja“ sagen und unterschrieben. Aber ihm liegen angeblich weitere Angebote vor – auch aus dem Ausland. Doch der Peruaner hat stets betont, gerne in Deutschland bleiben zu wollen. Das ist auch der ausdrückliche Wunsch seiner Frau. Sie soll dem Vernehmen nach einen Wechsel nach Bremen bevorzugen. Vorteil Werder also. Es sieht durchaus gut aus, dass es klappt. Doch die Verantwortlichen des Clubs bleiben vorsichtig. Die Geschäftsführer Thomas Eichin und Klaus Filbry sagen zu dem Thema weiterhin nur: „Kein Kommentar.“

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