Sanogo unterschreibt Dreijahresvertrag und riskiert keinen Blick zurück nach Bremen

„Sehr glücklich“ in St. Etienne

Für drei Jahre hat Boubacar Sanogo gestern bei AS St. Etienne angeheuert. Dort trifft er in Trainer Alain Perrin auf einen alten Bekannten.

BREMEN (csa) Bei AS St. Etienne herrscht Feierstimmung. Boubacar Sanogo ist da – das beglückt den französischen Erstligisten ungefähr im gleichen Maße wie Werder Bremen die Rückkehr von Claudio Pizarro.

„Es ist unterschrieben“, jubeln die Franzosen auf ihrer Homepage und kündigen einen Stürmer an, „der sich in Bundesliga und Champions League einen guten Namen gemacht hat“.

Naja, Sanogos Reputation war schon mal besser. In vier Jahren Bundesliga mit vier Vereinen (1. FC Kaiserslautern, Hamburger SV, 1899 Hoffenheim und Werder Bremen) ist es erst rauf, dann aber auch runter gegangen. Die Bilanz: 26 Tore in exakt 100 Einsätzen.

Bei AS St. Etienne hat ein Mann das Sagen, der Sanogos beste Seiten kennt. Alain Perrin, Trainer des aktuellen Letzten der Ligue 1 (zwei Spiele, null Punkte), hatte den Nationalspieler der Elfenbeinküste schon einmal unter seinen Fittichen. Das war 2004, Perrin und Sanogo trafen sich in Saudi-Arabien beim Club Al Ayn. Perrin blieb nur ein paar Monate, Sanogo wurde Torschützenkönig und wechselte anschließend nach Deutschland zum 1. FC Kaiserslautern. Jetzt gibt‘s das Wiedersehen. Boubacar Sanogo unterschrieb gestern einen Dreijahresvertrag bei „ASSE“, nachdem er die sportmedizinische Untersuchung bestanden hatte. „Perrin war der entscheidende Punkt, nach St. Etienne zu gehen“, bekannte der Ivorer gestern im Gespräch mit dieser Zeitung: „Er wollte mich schon zu meiner Zeit in Kaiserslautern nach Sochaux holen.“

Wäre er damals gegangen, hätte Sanogo eine Zeit verpasst, die er selbst als gut bezeichnet. Er meint Lautern, Hamburg und auch sein Engagement bei Werder, an dessen Ende ein dickes Fragezeichen steht: Wollte er überhaupt wechseln oder hat Werder ihn nach der Verpflichtung von Claudio Pizarro fortgeschickt? Sanogo bleibt eine Antwort schuldig: „Ich möchte nicht über die Vergangenheit reden, ich will nur noch nach vorne schauen. Ich bin jetzt in St. Etienne und sehr glücklich damit.“ Dass der Club das Tebellenende ziert, interessiert den 26-Jährigen wenig: „Das ist nur eine Momentaufnahme. Der Club kommt da wieder raus, denn er hat große Spieler.“

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