Werder-Profi seufzt: „Es gibt keine richtige Prognose“

Sehneneinriss – Hunt braucht ganz viel Geduld

Ungewisser Blick in die Zukunft: Aaron Hunt weiß noch nicht, wann er wieder spielen kann. ·

Bremen - Aaron Hunt redet so leise, da werden gleich Erinnerungen wach: Als er vor Jahren von einer Verletzung in die nächste geriet, sogar seine Karriere auf dem Spiel stand, da äußerte sich der Werder-Profi nur flüsternd.

Nun ist er wieder verletzt, und das schon seit drei Wochen. Das schlägt aufs Gemüt. „Es wurde erst gesagt, dass es schneller geht“, berichtet der 25-Jährige und fügt mit zarter Stimme an: „Es gibt keine richtige Prognose, wann ich wieder spielen kann.“

Im ersten Training des Jahres am 3. Januar hatte sich Hunt im Leistenbereich verletzt. „Sehneneinriss“, so der Werder-Profi, lautete die genaue Diagnose. Das Trainingslager in Belek konnte er zwar abhaken, aber danach wollte er wieder mit den Kollegen auf dem Platz stehen. Doch seine Rückkehr musste der Mittelfeldspieler immer wieder verschieben. So langsam geht auch die Fitness der Hinrunde in den Keller, weil sich Hunt nur ein bisschen auf dem Laufband bewegen und im Kraftraum trainieren darf. Ballarbeit geht nicht, „Ich habe beim Schießen noch Schmerzen“, erklärt Hunt und beschreibt das Problem dieser Verletzung: „Man kann eigentlich nicht viel machen, die Sehne braucht halt ihre Zeit, um wieder in Ordnung zu sein.“

Doch mit Geduld haben es Fußball-Profis nun mal nicht so – auch dem Bremer geht es so. Deshalb widerspricht er auch Werder-Boss Klaus Allofs, der Hunt noch zwei, drei Wochen Pause prophezeit: „Ich denke, so lange wird es nicht mehr dauern. Am Freitag gehe ich noch mal zum Doktor, dann machen wir noch ein Kernspin. Und wenn da nichts mehr zu sehen ist, bin ich wieder dabei.“ Hunt spricht nun lauter, er will sich nicht mehr so runterziehen lassen wie damals und verkündet selbstbewusst: „Diese Verletzung wirft mich nicht aus der Bahn.“ · kni

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