Lukimya angeschlagen

Die „Sechser“ sind bedroht

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Verletzt vom Trainingsplatz: Cedric Makiadi. ·

Bremen - Es gab mal Zeiten, „da hatten wir eigentlich zu viele zentrale Mittelfeldspieler“, erinnerte sich Werder-Trainer Robin Dutt. Spätestens seit Mittwochnachmittag gehört dieses Luxusproblem der Vergangenheit an – als Cedric Makiadi mit dick bandagiertem rechten Knie ins Bremer Lazarett humpelte.

Es passierte im Trainingszweikampf mit Felix Kroos, ausgerechnet einem Konkurrenten Makiadis auf der Position des „Sechsers“ vor der Abwehr. „Ich habe einen Tritt abbekommen, es hat sofort geschmerzt.“ Ähnlich prompt entschuldigte sich Kroos bei ihm – sogar mehrfach. Genutzt hat es „Ced“ nichts: Seit der MRT-Untersuchung gestern weiß er, dass dass Innenband gedehnt ist und ihn die Blessur mindestens den Einsatz beim VfB Stuttgart kostet.

Makiadi ist damit der dritte „Sechser“, der morgen nicht zur Verfügung steht. Außerdem fehlen Aleksandar Ignjovski (Muskelfaserriss) und Philipp Bargfrede, der gestern nach seinem im Juni erlittenen Außenmeniskus-Riss wieder das Lauftraining aufgenommen hat. Zudem ist Tom Trybull nach abgeklungener Stressreaktion im Fuß gerade erst in den Spielbetrieb zurückgekehrt, hat beim 2:2 der U 23 am Mittwoch gegen den BSV Rehden erste Spielpraxis gesammelt. Ein Kandidat für die Bundesliga-Startelf ist er noch nicht.

Makiadi muss Training abbrechen

Makiadi muss Training abbrechen

Der Nachrücker für Makiadi wird aller Voraussicht nach Felix Kroos sein „Er könnte reinkommen“, bestätigte Dutt, der weitere Baustellen im Kader zu bearbeiten hat. Denn in Assani Lukimya droht ein weiterer Ausfall – es wäre der insgesamt neunte. Der Innenverteidiger klagt seit der Partie gegen den 1. FC Nürnberg über Beschwerden an der Hüfte – oder genauer: am Beckenkamm. „An und für sich ist es nichts Ernstes, wir müssen es aber behandeln“, sagt Lukimya.

Werder-Training am Donnerstag

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Einen Einsatz morgen in Stuttgart hat er noch nicht abgehakt, aber „es schmerzt eben“. Sollte er nicht spielen können, würde Sebastian Prödl nach zwei Spielen auf der Ersatzbank wieder in die Startelf rücken. · ck/csa

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