Sechs Stunden in der grün-weißen Wunderwelt

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Beliebter Gesprächspartner: Sebastian Boenisch im Kreise der Schüler.

Bremen - Von Sven Marquart - Sebastian Prödl hat in seinem jungen Fußballerleben schon allerhand mitgemacht. „Meine schwerste Aufgabe war Milan Baros im Länderspiel mit Österreich gegen Tschechien“, verriet der Innenverteidiger von Werder Bremen.

„Der ist unheimlich schnell. Er hat den Ball angenommen - und war schon wieder weg.“ Weitaus leichter als die Bewachung des tschechischen Weltklasse-Stürmers fiel es dem 22-Jährigen da schon, die zahlreichen Fragen seiner jungen Gesprächspartner zu beantworten. Denn am Mittwoch war KISCH-Tag bei Werder. 41 Schülerinnen und Schüler, fünf Lehrkräfte und ein Zivildienstleistender aus zwölf Schulen tauchten für sechs Stunden ein in die grün-weiße Wunderwelt.

KISCH-Tag bei Werder Bremen

KISCH-Tag bei Werder Bremen

Zunächst begrüßte Klaus-Dieter Fischer die Gäste. Dem „Geschäftsführer, Präsident des Vereins - und Kreiszeitungsleser“ Fischer war dabei nicht entgangen, dass sich auch ein junger HSV-Fan mit in den Medienraum im Bauch der Ostkurve „geschmuggelt“ hatte. In seinem Vortrag berichtete Fischer allerhand Wissenswertes rund um den Verein und gab überdies auch noch ein Geheimnis preis: 2010 besteht Werder Bremen 111 Jahre. Das soll mit einem Empfang im Rathaus, einem großen Jubiläumsball und einem Jubiläumsspiel gefeiert werden.

Anschließend ging es raus zum Trainingsplatz - Bundesliga-Luft schnuppern. Pech, dass viele Werder-Stars bei ihren Nationalmannschaften weilten. Dafür mussten Trainer Thomas Schaaf und der Rest des Kaders nach der Übungseinheit besonders fleißig Autogramme schreiben. Für Sebastian Prödl und Linksverteidiger Sebastian Boenisch war die Arbeit damit aber noch nicht getan: Bei einer intensiven Fragerunde löcherten die KISCH-Reporter die beiden Profis förmlich. Dabei erklärte Sebastian Prödl, es kaum erwarten zu können, dass der Umbau des Weserstadions abgeschlossen wird: „Wenn alles näher zusammenrückt, wird's ein richtiger Fußballtempel - ich freue mich unheimlich darauf.“ Wie weit die Arbeiten inzwischen fortgeschritten sind, davon konnte sich die KISCH-Gruppe bei der anschließenden Stadionführung überzeugen. Einmal auf Werders Ersatzbank sitzen, den Platz des Fernsehkommentators begutachten oder sich in einer der edlen Logen wie ein VIP fühlen? Kein Problem! Durch das Wuseum, wo die Devotionalien aus Werders Vereinshistorie zu bewundern sind, ging es zum Abschluss in den Fan-Shop.

Über ihre Erlebnisse berichten die KISCH-Reporter auf Sonderseiten in der Kreiszeitung.

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