„Ich fühle mich prima“ / Sonderlob von Sportchef Allofs

Sechs Kilo weg – Almeida leichtfüßig wie noch nie

Werder-Bremen - BREMEN (flü/kni) n Das Lob kam von höchster Stelle. „Das ist der Hugo Almeida, den wir sehen wollen“, urteilte Werder-Sportchef Klaus Allofs nach dem 2:1 im Testspiel beim FSV Frankfurt über seinen bulligen Stürmer. Der Portugiese hatte nicht nur den Treffer zum 1:0 erzielt, sondern darüber hinaus eine starke Leistung abgeliefert.

Immer wieder sprintete der 24-Jährige über den Platz und zeigten dabei einen beachtlichen Aktionsradius. Zudem hatte man den Eindruck, dass Almeida im Vergleich zur Vorsaison wesentlich leichtfüßiger ist.

„Das hat einen guten Grund“, erklärte der Stürmer später, „ich gehe sechs Kilogramm leichter in die neue Spielzeit.“ Fitnesstrainer Benjamin Kugel habe ihm einen Plan erarbeitet, den er mit in die Sommerpause genommen hat. „Es hat sich gelohnt. Ich fühle mich prima“, sagte Almeida, der seine Leistenprobleme aus der Vorwoche komplett überwunden hat. „Es ist alles in Ordnung. Ich hatte schon ein bisschen Sorge gehabt, dass es etwas Schlimmeres sein könnte.“

War’s zum Glück aber nicht. So konnte der Angreifer wieder Gas geben – und belohnte sich in Frankfurt

n„Er hat in die

nSpur gefunden“

mit dem Tor zum 1:0. „Natürlich bin ich auch ein bisschen stolz, dass ich getroffen habe“, strahlte Almeida, „ich habe aber auch im Training hart genug für so ein Erfolgserlebnis geschuftet.“ Eine Einschätzung, die Klaus Allofs teilt. „Hugo arbeitet im Training und auf dem Platz sehr viel und schießt Tore. Das wollen wir von ihm sehen“, sagte der Bremer Sportdirektor.

In der Vergangenheit hatte Allofs seinen Stürmer häufig wegen dessen manchmal zu lascher Einstellung kritisiert. „Und wir werden Hugo auch jetzt nicht in Ruhe lassen. Wenn wieder weniger von ihm kommen sollte, sitzen wir ihm sofort im Nacken. Manche Spieler brauchen diesen Druck.“

Derzeit, so Allofs, sei in Sachen Einsatz und Engagement bei Almeida aber nichts auszusetzen. „Man merkt, dass er erfolgreich sein will. Hugo ist auf dem richtigen Weg. Ich denke, er hat in die Spur gefunden.“

In der Form und solange Claudio Pizarro noch nicht wieder da ist, kann Almeida den Anspruch erheben, bei Werder derzeit Stürmer Nummer eins zu sein. Boubacar Sanogo und Marcelo Moreno haben Almeidas Level noch nicht erreicht, Markus Rosenberg ist verletzt. Doch Almeida bleibt auf dem Teppich. „An so etwas denke ich nicht. Natürlich will ich in jedem Spiel dabei sein. Doch das entscheidet der Trainer“, sagt Almeida, „ich kann ihn nur mit Leistung überzeugen.“ In Frankfurt hat er es getan.

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