Prödl: "Es gibt gute Möglichkeiten"

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Sebastian Prödl

Bremen - Gestern verkündete Sebastian Prödl via Facebook seinen Abschied von Werder Bremen – heute erklärte der Österreicher den Medien, warum er den Club nach sieben Jahren verlässt und der auslaufende Vertrag nicht verlängert wird.

„Ich fühle mich hier sehr wohl, die Zeit in Bremen mit Erfolgen und Misserfolgen hat mich geprägt. Aber ich habe Lust auf etwas Neues, will meiner Karriere noch mal einen Kick geben und eine neue Herausforderung annehmen“, sagt der 27-jährige Innenverteidiger. Werder hat in den vergangenen Monaten nicht mehr spürbar um eine Vertragsverlängerung mit Prödl gekämpft und in der Winterpause in Jannik Vestergaard (aus Hoffenheim) bereits den Nachfolger für den Abwehrboss verpflichtet.

Prödl dürfte sich ein intensiveres Bremer Werben erhofft haben – auch wenn er das so nicht sagt. „Das ist eine zu intime Frage. Von den Verhandlungen werde ich nichts preisgeben.“ Nur so viel. Er sei „nicht enttäuscht“ vom Verein, Werder habe ihm „ein gutes und faires Angebot“ gemacht. Das er allerdings nicht annahm. Und deshalb versucht es der Vizekapitän nun bei einem anderen Club. Bei welchem, verrät er nicht. „Es steht noch nicht fest, ich habe bisher nirgends unterschrieben, kein Verein hat meine Zusage. Es gibt ein paar Optionen, gute Möglichkeiten. Damit werde ich mich beschäftigen und abwägen. Ich möchte auf einem ähnlich guten Niveau wie bei Werder weiterspielen.“

Zuletzt waren immer wieder Besiktas Istanbul und Lazio Rom als potenzielle neue Arbeitgeber des Österreichers genannt worden. Möglich aber auch, dass er in Deutschland bleibt. „Ich grenze nichts aus“, erklärt Prödl. Wann er eine Entscheidung fällt, sagt er nicht. Vielleicht nach der in der kommenden Woche endenden Saison, vielleicht auch schon früher: „Ich habe schon noch ein bisschen Geduld. Wenn ich aber morgen das Gefühl habe, dass es bei einem Club passt, ist das auch so.“ 

mr

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