Rosenberg jeglicher Illusion auf eine Weiterbeschäftigung beraubt

„Schwierig, in den Kader zu kommen“

Werder-Bremen - DONAUESCHINGEN · Dass Markus Rosenberg Werder trotz Vertrags bis 2011 verlassen soll, ist nicht neu. Wohl aber die Deutlichkeit, mit der Manager Klaus Allofs dem Schweden einen baldigen Wechsel nahelegt. „Es wird sehr schwierig für ihn, in den Kader oder sogar in die Mannschaft zu kommen“, urteilte Allofs. Klarer kann man einem Spieler seine Chancenlosigkeit kaum aufzeigen.

Das Problem: Rosenberg hat bislang keinen Club gebracht, der ihn verpflichten will. Vom angeblichen Interesse der Clubs Paris St. Germain und AS Monaco weiß der 27-Jährige nichts.

Allofs wurmt es sehr, dass der Schwede es in seinen dreieinhalb Jahren in Bremen nicht geschafft hat, sich richtig durchzusetzen. „Wenn ich sein Potenzial sehe, ist es eine Schande, dass er bei uns keinen Stammplatz hat.“ Ein verstecktes Lob, aber eben auch klare Kritik, die der Bremer Manager noch ergänzt: „Er hat nicht das abgerufen, was er kann.“ Ob Rosenberg dies künftig woanders versucht, ist fraglich. Bislang gab’s nur Gerüchte, keine Offerten.

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