„Schwer, aber möglich“

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Marco Kurz glaubt an eine Sensation seiner Lauterer in Bremen.

Kaiserslautern/Bremen (csa/dpa) - Nach der Auslosung des DFB-Pokal-Achtelfinales machte Marco Kurz ein langes Gesicht. Ausgerechnet Werder Bremen!

„Das ist ein sehr schweres Los für uns. Wir bekommen es mit einem Bundesliga-Spitzenteam und dem aktuellen Pokalsieger zu tun“, seufzte der Trainer des 1. FC Kaiserslautern. Mittlerweile hat er den Schock überwunden und in Angriffslust umgewandelt. „Wir wollen uns nicht vorführen lassen. Im Pokal gibt es immer eine Chance, die Geschichte zeigt das. Es wird schwer, aber es ist möglich. Der Weg nach Bremen ist zu weit, um nicht daran zu glauben“, sagte der Coach der „Roten Teufel“.

Aber klar: Der Zweite der zweiten Liga ist gegen den Dritten der ersten Liga krasser Außenseiter. „Bremen hat einen unglaublichen Lauf und ist klarer Favorit“, meinte Abwehrspieler Martin Amedick mit Blick auf die beeindruckende Werder-Serie von 15 Spielen ohne Niederlage. Auch Linksverteidiger Alexander Bugera sieht nur eine Mini-Chance. „Man weiß, dass die Bremer Fußball spielen können“, n Stimmung ist n „etwas gedrückt“ sagte er, „aber wir dürfen deshalb nicht ängstlich auftreten, sondern müssen versuchen, trotzdem unser Spiel durchzubringen.“

Dumm nur, dass die lange ungeschlagenen Pfälzer ausgerechnet vor dem Cup-Klassiker (Werder gegen den FCK gab’s bereits zehnmal im Pokal – siehe Statistik) den ersten Rückschlag der Saison hinnehmen mussten. Im Heimspiel gegen Zweitliga-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf setzte es am vergangenen Freitag mit 0:2 die erste Pleite der Spielzeit. „Die Stimmung ist jetzt natürlich etwas gedrückt. Hinsichtlich der kommenden Aufgaben kam das 0:2 zu einem ungünstigen Zeitpunkt“, meinte Bugera. „Aber das“, versprach Stürmer Srdjan Lakic, „wirft uns sicher nicht um. Wir werden in Bremen wieder zu unserer alten Form zurückfinden.“ Darauf bauen auch 1500 Fans, die den FCK an die Weser begleiten werden.

Fehlen wird auf jeden Fall der gesperrte Ivo Ilicevic, dessen Part Dragan Paljic übernehmen könnte. Wahrscheinlich ist zudem der Ausfall von Sidney Sam, der sich gegen Düsseldorf eine Oberschenkelzerrung zugezogen hatte. „Wenn für ihn ein Restrisiko besteht, werden wir es nicht eingehen“, sagte Kurz.

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