In der Gerüchteküche fängt es an zu brodeln

Schuster, Diagne, Tonew, Baba

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Fallou Diagne

Bremen - Jetzt kann die Kaderplanung bei Werder so richtig losgehen. Der neue Trainer Robin Dutt will „die nächste Zeit nutzen, um ein eingehendes Videostudium der vergangenen Saison zu machen“ und auch potenzielle Neuzugänge zu sichten.

„Ich bin froh, dass Frank Baumann und Thomas Eichin ein volles Notizbuch und schon viel Vorarbeit geleistet haben. Ein paar Namen finde ich auch ganz interessant. Ich glaube, wir kriegen eine Klassemannschaft zusammen“, sagte der 48-Jährige.

Wen Sportchef Thomas Eichin und er im Visier haben, verrät keiner von beiden. In der Gerüchteküche fängt’s aber schon an zu brodeln. Perfekt passen würde Julian Schuster, an dem Werder starkes Interesse hat. Dutt kennt den Kapitän des SC Freiburg bestens, hat ihn im Breisgau zum Bundesligaspieler geformt. Schuster ist ein spielintelligenter Taktgeber im defensiven Mittelfeld, taugt mit seinen 28 Jahren und seiner Erfahrung (108 Bundesligaspiele) als Führungskraft – so einen sucht Werder. Das Problem: Die schon arg geschröpften Freiburger wollen Schuster (Vertrag bis 2014) nicht hergeben, da dürfte ein Ablösepoker bevorstehen. Dutt sagt dazu nur: „Wenn ich ihn angerufen hätte, würde ich es nicht sagen. Da bin ich wie jeder andere Trainer und plaudere nicht aus dem Nähkästchen.“

Schuster ist aber wohl nicht der einzige Spieler des Bundesliga-Fünften, der das Interesse der Freiburg-Kenner Eichin (dort geboren) und Dutt (von 2007 bis 2011 dort gearbeitet) geweckt hat. Innenverteidiger Fallou Diagne (23), ein Senegalese mit französischem Pass, soll ein Kandidat als Nachfolger des zu Borussia Dortmund abgewanderten Sokratis sein. Diagne (Marktwert bei vier Millionen Euro) hat aber noch einen Vertrag bis 2016.

Bis 2015 ist Aleksandar Tonew (23), der offensiv auf beiden Flügeln spielen kann, an seinen Club Lech Posen gebunden. Auch über den bulgarischen Nationalspieler (zehn Einsätze) vom polnischen Erstligisten denkt Werder nach.

Als Linksverteidiger scheint der ghanaische Nationalspieler Abdul Rahman Baba eine Option zu sein. Der 18-Jährige von Absteiger Greuther Fürth (Vertrag bis 2017) wird auf dem Internetportal „Ghana Soccernet“ zitiert: „Neun Clubs haben Interesse an mir, darunter Werder und Freiburg. Ich habe aber keine Eile und warte, wie es sich entwickelt.“ Fürth würde Baba gerne halten, Präsident Helmut Hack hat ihn kürzlich als „Schatz der Zukunft“ bezeichnet. · mr

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