Doch Petersen hat Verständnis für Schiedsrichter Aytekin

Schon der zweite Torklau

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Schiedsrichter Deniz Aytekin brachte mit seinen Entscheidungen nicht nur Bremens Sebastian Prödl in Rage.

Bremen - „Wir müssen in Führung gehen“, schimpfte Thomas Schaaf nach der 1:4-Pleite in Frankfurt. Die Kritik des Werder-Trainers galt eigentlich seinen Angreifern, doch auch Schiedsrichter Deniz Aytekin durfte sich angesprochen fühlen.

Der Unparteiische aus Oberasbach hatte den Bremern das 1:0 versagt. Begründung: Nils Petersen habe sich vor seinem Torabschluss unfair mit dem linken Arm gegen Eintracht-Keeper Kevin Trapp durchgesetzt.

Eine Fehlentscheidung, befand Schaaf: „Ich weiß auch nicht genau, was der Schiedsrichter in dieser Situation gesehen haben will. Nils geht normal zum Ball und schießt ihn rein. Viel mehr kann ich dazu gar nicht sagen.“

Auch Petersen hatte eine klare Meinung zu der Szene: „Das war kein Foul von mir. Wenn das im Mittelkreis passiert wäre, und der Schiedsrichter gepfiffen hätte, dann hätten sich alle totgelacht.“ Doch die Leihgabe des FC Bayern München hat auch ein Herz für die Entscheidungsträger auf dem Platz und fügte noch an: „Ich weiß, dass diese Situationen für die Schiedsrichter schwierig zu beurteilen sind. Ich denke, der Schiri ist den einfachen Weg gegangen, um Diskussionen zu vermeiden.“ Die Torhüter würden nun einmal im Fünfmeterraum extrem geschützt, meinte Petersen: „Wir müssen die Entscheidung des Schiedsrichters akzeptieren.“

Die Noten

Bremen gegen Frankfurt: Die Noten

Wie schon in Hannover. Am dritten Spieltag hatte Aytekin den Bremern schon einmal einen Treffer weggenommen. Das vermeintliche 3:2 von Assani Lukimya. Sokratis soll sich beim Kopfballduell zuvor aufgestützt haben, doch davon war in den Fernsehbildern nichts zu sehen. So eindeutig war die Szene am Samstagabend in Frankfurt nicht. Das Resultat war letztlich jedoch das gleiche, Werder verlor sowohl in Hannover als auch in Frankfurt. · kni

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