Werder-Profi fällt nach Knieoperation vier bis sechs Monate aus

Schock für Boenisch

Schwere Zeiten für Sebastian Boenisch: Der Linksverteidiger kann dieses Jahr nicht mehr für Werder spielen.

Bremen (kni) · Schlimmer hätte es kaum kommen können: Die Knieverletzung von Sebastian Boenisch ist so gravierend, dass der Werder-Profi vier bis sechs Monate ausfallen wird. Das ergab die Arthroskopie beim Kniespezialisten Dr.

Ulrich Boenisch in Augsburg. Bei dem Eingriff wurden auch therapeutische Maßnahmen vorgenommen. Eine weitere Operation soll nicht notwendig sein. Trotzdem ist noch unklar, wann der 23-Jährige wieder nach Bremen kommen wird. „Das war für mich natürlich ein Schlag ins Gesicht“, berichtete Boenisch von dem Moment, als ihm die lange Pause mitgeteilt wurde: „Aber der Arzt hat mir gesagt, dass der Eingriff notwendig war und dass alles wieder richtig verheilen wird.“

Nach Vereinsangaben handelt es sich um eine Gelenksverletzung im rechten Knie. Genauere Angaben wurden nicht gemacht, auch Boenisch wollte sich dazu nicht äußern. Werder-Boss Klaus Allofs stellte allerdings klar, „dass Sebastians Karriere dadurch nicht gefährdet ist“. Auch Boenisch selbst schaut optimistisch in die Zukunft: „Diese Verletzung wird mich nicht umbringen, und ich werde alles dafür geben, noch stärker zurückzukommen.“

Dabei gerät der Abwehrspieler auch ein wenig unter Zeitdruck. Im Sommer läuft sein Vertrag bei Werder aus. Gespräche über eine Verlängerung des Kontraktes hat es zwar bereits gegeben, aber ein Abschluss wurde bislang nicht vermeldet. Es ist auch offen, ob Werder den polnischen Nationalspieler überhaupt noch länger an sich binden will. Denn in dieser Saison konnte der Linksverteidiger noch nicht überzeugen, war zumeist hinter Petri Pasanen nur zweite Wahl. Und am Ende der Transferperiode wurde ihm auch noch der erfahrene Mikael Silvestre vor die Nase gesetzt.

„24 Stunden nach der Operation“ wollte sich Allofs dazu gestern nicht äußern: „Was es da zu besprechen gibt, werden wir zunächst mit dem Spieler machen. Also warten wir erst einmal ab, bis er zurück ist.“

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