Machtkampf

Schnelle Lösung!

Werder-Bremen - Gestern Nachmittag war alles wie immer: Werder Bremen verbreitete eine Presseerklärung und demonstrierte Einigkeit. Der Aufsichtsrat stehe hinter seinem Chef Willi Lemke, und Störenfried Hans Schulz habe sich für sein Verhalten entschuldigt, hieß es. Prima. Doch Friede, Freude, Eierkuchen war einmal bei Werder.

Denn Schulz hat seine Attacken gegen Lemke nicht zurückgenommen, sondern nur die Wahl der Waffen als Fehler eingestanden. Das Aufsichtsratsmitglied wird weiter für seinen Freund Jürgen L. Born kämpfen. Mindestens so lange, bis sich Lemke öffentlich bei Born entschuldigt hat. Aber das wird der Aufsichtsratschef nicht tun. Er ist sich keiner Schuld bewusst und fest davon überzeugt, nur seinen Job gemacht zu haben. Alles zum Wohle des Vereins.

Eine völlig verfahrene Situation, die das Verhältnis der Aufsichtsratsmitglieder schwer belastet. So ist eine konstruktive Zusammenarbeit nicht möglich. Und das gefährdet die Zukunft des Clubs. Deshalb müssen jetzt alle Fakten auf den Tisch und die Beteiligten eine Lösung finden. Und falls Born wirklich unschuldig ist, dann hat er eine Entschuldigung verdient – nicht nur von Lemke.

.Björn Knips

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