Niemeyer hat den Bilbao-Blackout abgehakt

Schnelle Chance statt ewiger Verdammnis

Werder-Bremen - STUTTGART/BREMEN (csa) · Die Erleichterung war ihm anzusehen. Gelöst kam Peter Niemeyer am Sonntag nach dem Sieg in Stuttgart aus der Kabine. Diesmal aufrecht und nicht gramgebeugt wie noch drei Tage zuvor.

Der Grund dafür war nicht das 2:0 beim VfB allein, sondern auch die Tatsache, dass das Spiel ihm eine große Unsicherheit genommen hatte. Er, der sich im Europa-League-Spiel gegen Athletic Bilbao so dumm angestellt hatte, dass er nur vier Minuten und drei Sekunden nach seiner Einwechslung die Gelb-Rote Karte gesehen hatte, wurde von Trainer Thomas Schaaf nicht in die ewige Verdammnis geschickt. Schaaf wechselte Niemeyer auch gegen den VfB Stuttgart ein und gab damit das Zeichen: Junge, die Sache ist abgehakt.

Niemeyer verstand den Wink und sah seinen Einsatz als Vertrauensbeweis. „So habe ich das jedenfalls aufgenommen“, sagte er und lobte das System der englischen Wochen: „Da hast du schnell die Gelegenheit, es wieder besser zu machen. Ich bin froh, dass ich diesmal meinen Teil zum Sieg beisteuern konnte.“ Seinen persönlichen Bilbao-Blackout hat er somit verarbeitet: „Da möchte ich auch gar nicht mehr drüber reden.“

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