Verpflichtung eines neuen Linksverteidigers noch nicht vom Tisch

Schmitz bleibt gelassen

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Gut gelaunt: Nach siebenwöchiger Verletzungspause sieht Lukas Schmitz Licht am Ende des Tunnels. ·

Bremen - Tagtäglich absolviert Lukas Schmitz sein Rehaprogramm. Und sieben Wochen nachdem sich der Linksverteidiger von Werder Bremen im Testspiel gegen Energie Cottbus einen Fußwurzelbruch zugezogen hatte, sieht der 24-Jährige jetzt Licht am Ende des Tunnels.

„Es geht mir gut, ich bin ins Lauftraining eingestiegen und hoffe, nächsten Mittwoch wieder mit der Mannschaft trainieren zu können“, sagte Schmitz.

Und wie geht es dann weiter? Den zusätzlichen Rucksack, dass Werder noch vor Ende der Transferperiode einen neuen Linksverteidiger verpflichtet, konnte und wollte Robin Dutt seinem Spieler gestern jedenfalls nicht nehmen. „Das wäre unseriös“, sagte der Werder-Trainer. Zwar sehe er derzeit „weit und breit niemanden, der in den nächsten Tagen unterschreibt“, doch auszuschließen sei es auch nicht. „Vielleicht wird uns ja noch ein interessanter Spieler angeboten“, meinte Dutt: „Lukas ist ein guter Typ. Egal, was wir machen: Das ist nicht in Bezug zu ihm zu sehen.“

Von den Spekulationen um einen neuen Linksverteidiger will sich Schmitz aber nicht verrückt machen lassen. „Ich habe das von meinem Berater gehört“, berichtete der Werder-Profi, „doch darüber mache ich mir keinen Kopf. Wichtig ist für mich, dass ich jetzt schnell wieder fit und dann auch wieder vom Trainer eingesetzt werde.“

Diese Chancen würden steigen, wenn Werder nicht mehr auf dem Transfermarkt zuschlägt. Andererseits würde bei der Verpflichtung eines Linksverteidigers der Druck auf den Ex-Schalker erhöht. Doch auch davon will sich Schmitz nicht beeinflussen lassen: „Es wäre unprofessionell, wenn ich kein Gas geben würde, sollten sie keinen mehr holen. Und ebenso schlecht wäre es, wenn ich die Flinte ins Korn werfe, sollte noch ein Verteidiger kommen.“ · flü

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