„Zu Werder könnte ich einiges sagen . . .“

Schmidt erleichtert: Vertrag in Frankfurt

Bremen · Die Warterei auf Werder hat für Dominik Schmidt ein Ende: Der Abwehrspieler hat gestern ein Angebot von Zweitligist Eintracht Frankfurt angenommen und einen Einjahresvertrag mit vereinsseitiger Option auf zwei weitere Spielzeiten unterschrieben.

Von Werder war Schmidt auf die Wartebank gesetzt worden: Der Club wollte zwar grundsätzlich den am 30. Juni ausgelaufenen Vertrag verlängern, aber zunächst andere Personalien klären. Dann kam auch noch der Transferstopp.

„Zu Werder fällt mir eine Menge ein“, sagte Schmidt gestern – und es war deutlich zu hören, dass er auf seinen Ex-Club nicht gut zu sprechen ist: „Aber das ist jetzt nicht der Zeitpunkt, um über diese Geschichte zu reden. Ich hatte fünf schöne Jahre in Bremen und möchte mich bei vielen Leuten bedanken – vor allem bei den Fans und beim Trainer. Jetzt konzentriere ich mich voll auf die Eintracht. Das ist eine tolle Chance für mich.“

Gestern absolvierte der 24-Jährige seine erste Einheit bei den Hessen und war danach „ziemlich kaputt. Ich habe schließlich sechs Wochen nichts mit dem Ball gemacht.“ Deshalb wird er am Freitag beim Saisonauftakt in Fürth noch fehlen.

Apropos fehlen: Werder hätte Schmidt gerade in der aktuellen Abwehrnot gut als Außen-, aber auch Innenverteidiger gebrauchen können. In der vergangenen Saison hatte der 24 Jährige zwölf Mal in der Bundesliga, zwei Mal in der Champions League gespielt. Nicht überragend, aber solide. Doch bei den Vertragsverhandlungen Anfang des Jahres gab’s Probleme, Schmidt hatte zu hohe Forderungen. Mittlerweile kam‘s zur einer deutlichen Annäherung, aber eben nie zum Abschluss. · kni

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