Werder II: Thy und Wagner retten das Remis

Der Schlussspurt hat es in sich – 2:2 gegen Jena

Bremen - Normalerweise ist der glücklich, der mit Toren in der 82. und 87. Minute aus einem 0:2 noch ein 2:2 macht. Doch Werder Bremen II war gestern nach dem Kellerduell der dritten Liga gegen den FC CZ Jena überhaupt nicht happy. „Dieses Ergebnis ist für uns eine gefühlte Niederlage“, sagte Co-Trainer Frank Bender, der Nachwuchs-Chefcoach Thomas Wolter zum letzten Mal vertrat. Wolter wird ab Donnerstag wieder das Training leiten.

Wieso Bender eher unzufrieden war, erklärt sich so: Die Bremer waren vor 780 Zuschauern im Stadion „Platz 11“ die bessere Mannschaft. Aber Jena machte die Tore. Jan Simak (24.) und Sebastian Hähnge (30.) trafen aus heiterem Himmel. „Mehr als unglücklich“ nannte Bender die Gegentore. Mit denen „haben wir uns den Sieg verbockt“, seufzte auch Lennart Thy, der mit dem 1:2 nach 82 Minuten einen fulminanten Schlussspurt einläutete. Kurz zuvor war Jenas Alexander Voigt mit Gelb-Rot vom Platz geflogen (75.). In Überzahl traf erst Thy, dann Sturmpartner Sandro Wagner (87.). Unmittelbar nach dem Ausgleich hatte Wagner sogar das 3:2 auf dem Fuß, traf aber den Pfosten.

Werder II: Düker - Schön (81. Hörber), Alexander Hahn, Schoppenhauer, Hartherz - Trybull - Nagel, Grashoff (56. Füllkrug) - Trinks (68. Kroos) - Thy, Wagner. · csa

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