Schutzprogramm für Wolf bei Werder

Schlecht für alle

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Raphael Wolf. ·

Bremen - Diesem einen Thema drehte Robin Dutt einfach den Saft ab. Wieso ständig über Raphael Wolf reden, wenn der Torhüter doch schuldlos sei an seiner fatalen Gegentorbilanz. „Haben wir nicht genügend andere Probleme, über die wir reden müssen?“, fragte Dutt.

Klar, haben wir. Und Wolf ist keines davon? Ist er nicht, meinte Dutt und stellte sich in Berlin auch nach den Gegentoren 12, 13 und 14 in nur drei Spielen vor den Keeper: „Er hat wieder eine gute Ausstrahlung gehabt, ist rausgekommen, hat die Bälle weggefaustet und beim 2:3 eine Sensationsreaktion gezeigt.“

Drin war der Ball dann trotzdem. Doch das war tatsächlich nicht Wolfs Schuld. Wie er an fast keinem der 14 Gegentreffer verantwortlich gemacht werden konnte – allenfalls der zweite Berliner Treffer war haltbar für den 25-Jährigen. Dennoch bekam er die volle Portion Mitleid verpasst. Sportchef Thomas Eichin: „Der Rafa tut mir wirklich leid. Er bekommt gar nicht so viel aufs Tor. Aber die Bälle, die er kriegt, sind alle drin. Und es liegt nicht an ihm, sondern an Fehlern, die wir in anderen Bereichen machen. Der Torhüter ist die ärmste Sau.“

Ein Spiel hat Raphael Wolf noch, um sich wirklich zu beweisen. Nach der Partie gegen Leverkusen am Samstag ist Winterpause – und in der werden die Karten zwischen ihm und Sebastian Mielitz neu gemischt. Wolf würde ein zu Null gegen die Werkself enorm helfen. Und nicht nur ihm. Dass er so oft hinter sich greifen musste, sei schließlich „nicht nur Kacke für ihn, sondern auch Scheiße für uns alle“, sagte Philipp Bargfrede. · csa/mr

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