„Nach Schalke und Bayern meine Lieblingsmannschaft“

Olaf Thon tippt auf Werder-Abstieg als Tabellenletzter

Olaf Thon befürchtet eine schwere Saison für Werder.
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Olaf Thon befürchtet eine schwere Saison für Werder.

Bremen - Da musste so mancher Werder-Fan gewiss zweimal hinschauen: Im „Transfermarkt-Saisonheft“ tippt Schalke-Legende Olaf Thon auf einen Abstieg des SV Werder – er glaubt sogar, dass die Bremer als Tabellenletzter in die Zweite Liga gehen. Wie kommt Thon zu dieser Annahme? Die DeichStube hat nachgefragt.

Im „Transfermarkt-Saisonheft“ tippen mit Olaf Thon, Marcell Jansen und Sergej Barbarez drei Experten die Endplatzierungen aller 18 Bundesliga-Clubs. Jansen traut Werder Platz 15, Barbarez sogar Rang zwölf und Thon den Bremern offenbar gar nichts zu. Abstieg als Letzter der Bundesliga, so die Prognose des Ex-Profis. 

„Irgendeine Mannschaft musste ich ja auf Platz 18 stellen“, erklärt Thon auf Nachfrage der DeichStube. Er habe überhaupt kein Problem mit den Grün-Weißen, im Gegenteil: „Werder hat mir immer gut gefallen und ist nach Schalke und Bayern meine Lieblingsmannschaft.“ Dennoch habe er die Befürchtung, dass Werder absteigen könnte. „Umso glücklicher bin ich, wenn sich am Ende der Saison herausstellt, dass ich daneben gelegen habe. Aber es wird eine schwere Saison für Werder, auch weil sie wichtige Spieler wie Gnabry verloren haben.“

„Ich drücke Werder die Daumen, aber es wird schwer“

Thon weiter: „Ich würde mich sehr freuen, wenn Werder in der Liga bleibt. Ich drücke die Daumen, aber es wird schwer.“ Bemerkenswert, dass Werders nächste Hürde (im Kampf um den Klassenerhalt) nach Veröffentlichung des Saisonheftes ausgerechnet Schalke 04 ist – der Club, für den Thon 295 Bundesligaspiele absolvierte. „Hoffentlich spielt Schalke nicht so schlecht wie in der letzten Saison (3:0 für Werder, Anm. d. Red.). Nach dem Start mit zwei Siegen aus drei Spielen glaube ich aber, dass Schalke mit Rückenwind in die Partie geht. Ich bin guter Dinge, dass Schalke mindestens einen Punkt holt. Mein Tipp: 1:1.“ Doch Thon warnt: „Werder ist schwer zu greifen, schwer einzuschätzen.“

„In Bremen entsteht wieder etwas“

Ansonsten ist Thon voll des Lobes für die die Werderaner: „Sie haben sich neu aufgestellt, und mir gefällt das Familiäre in Bremen mit Ex-Spielern wie Marco Bode und Frank Baumann in wichtigen Positionen. Außerdem macht Nouri einen guten Job. Thons Prognose abseits von Tabellenplätzen: „In Bremen entsteht wieder etwas, aber das braucht Zeit.“

(tst)

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