Aufsichtsrat muss Trainerwechsel heute noch abnicken

Schalke einigt sich mit Schaaf

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Gelsenkirchen - Also doch: Thomas Schaaf (52) wird im Januar neuer Trainer des FC Schalke 04 und löst damit Jens Keller ab. Das berichten die „Ruhrnachrichten“. Sportvorstand Horst Heldt habe sich mit dem Ex-Coach von Werder Bremen auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Heute muss noch der Aufsichtsrat die Personalie abnicken, aber die Zustimmung gilt als sicher.

Daran dürfte auch der gestrige 2:0 (1:0)-Sieg der Schalker gegen den SC Freiburg nichts geändert haben. Nach dem Einzug ins Achtelfinale der Champions League verkürzten die Gelsenkirchener damit zwar den Rückstand auf die Plätze für Europas Königsklasse auf fünf Punkte, aber viele Argumente für eine Weiterbeschäftigung Kellers lieferten sie mit einer über weite Strecken schwachen Leistung nicht. Bezeichnenderweise brachte den Bundesliga-Sechsten erst ein Eigentor von Nicolas Höfer (44.) auf den Weg zum Sieg. Für die Entscheidung sorgte Jefferson Farfan (67.) per Foulelfmeter.

„Wir haben nicht unser bestes Spiel gemacht. In der ersten Halbzeit haben wir alle schlecht gespielt. Da hat jedes Bein gezittert“, gestand Keller. Der Coach musste nach der Partie mitansehen, wie nicht er, sondern der eingewechselte Kyriakos Papadopoulos ausgiebig von den Fans gefeiert wurde. Der Grieche war ein Jahr lang verletzungsbedingt ausgefallen. Für Papadopoulos freute sich Keller aufrichtig, seine eigene Situation schätzte er ganz nüchtern ein: „Ich habe das Gefühl, dass ich weiter unter Druck bin und dass es immer so ist.“

Nicht mehr lange, Schaaf steht schon in den Startlöchern. Die Auflösung seines bis Sommer laufenden Vertrags mit Werder ist nur eine Formalie. Schließlich hatten ihn die Bremer nach der vergangenen Saison quasi entlassen und könnten nun eine Menge Gehalt sparen. · kni

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