„Es gibt zu viele Unbekannte“

Schaafs klare Ansage

Thomas Schaaf

Bremen - Morgen kehrt Aufsichtsratsboss Willi Lemke aus Südamerika zurück – und dann wird es zeitnah ein Treffen seines Gremiums mit der Geschäftsführung von Werder Bremen geben.

Aber schon jetzt werden Argumente für und gegen den von Lemke und Co. verhängten Transferstopp gesammelt. Dem Aufsichtsrat könnte in die Karten spielen, dass Naldo wieder auf dem Platz steht (siehe nebenstehenden Bericht). Braucht Werder also überhaupt einen neuen Innenverteidiger?

„Ja“, sagt Chefcoach Thomas Schaaf mit aller Deutlichkeit und erklärt: „Ich weiß doch gar nicht, wann Naldo zurückkommt und in welcher Form er dann ist.“ Schließlich habe der Brasilianer über ein Jahr nicht gespielt. Ähnliches gelte auch für Sebastian Prödl, der ebenfalls seit Monaten wegen einer Gesäßmuskelverletzung ausfällt, aber immerhin seit einigen Tagen wieder mit dem Ball trainieren kann.

Schaaf freut das natürlich, nur hilft ihm das aktuell gar nichts. „Wir müssen jetzt die Mannschaft einspielen und abstimmen, dafür ist die Vorbereitung da. Die Abwehr spielt dabei eine entscheidende Rolle. Aber da gibt es bei uns zu viele Unbekannte“, bemängelt Schaaf, dass er momentan in Andreas Wolf nur einen gestandenen Mann fürs Abwehrzentrum hat. Der Chefcoach erneuert damit seine Forderung an den Aufsichtsrat, endlich grünes Licht für den Transfer des Griechen Sokratis Papastathopoulos (FC Genua) zu geben. · kni

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