Schaafs Appell an Avdic: „Er muss jetzt nachlegen“

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Wieder nichts: Werders schwedischer Stürmer Denni Avdic blieb beim Testspiel in Rehden ohne Tor.

Bremen (mr) - Er traf nicht mal gegen einen Fünftligisten . . . Denni Avdic sollte sich am Freitagabend im – aus Bremer Sicht – sehr schwachen Testspiel beim BSV Rehden (1:0) erstmals 90 Minuten lang im Werder-Sturm beweisen. Aber es gelang ihm nicht.

Der schwedische Neuzugang, im Winter für 2,5 Millionen Euro von Elfsborg Boras gekommen, hatte zwar einige richtig dicke Chancen, nutzte aber keine davon. In der zweiten Halbzeit bekam er dann kaum noch Bälle, tauchte völlig ab, strahlte keinerlei Torgefahr aus und wirkte nicht mehr spritzig.

Bitteres Fazit: Der 22-Jährige ist in dieser Form nach wie vor weit davon entfernt, eine echte Verstärkung zu sein. „Da muss mehr kommen“, forderte Klaus Allofs. Der Werder-Sportchef hatte nach miserablem Auftakt („Er hat den Start verpennt“) zuletzt eine Steigerung bei Avdic („Ich glaube, er ist jetzt erst richtig wach“) gesehen. Doch nach dem Auftritt in Rehden gab’s wiederum Kritik. „Das beste Argument für einen Stürmer sind nun mal Tore. Man muss bei ihm noch mehr spüren, dass er welche schießen und sich seinen Platz erobern will“, monierte Allofs.

Trainer Thomas Schaaf ging dagegen recht milde mit dem 1,92 Meter langen Schweden um. „Er hat seine Möglichkeiten gehabt. Und es hätte ihm Sicherheit gegeben, wenn er eine Bude gemacht hätte. Das wäre gut gewesen“, meinte Schaaf, ließ dann aber doch noch eine Forderung folgen: „Er muss jetzt nachlegen.“ Gleiches gilt für Samuel, den zweiten Bremer Winter-Zugang. Der 23-Jährige trug in Rehden erstmals das Werder-Trikot (mit der Nummer 25), spielte als Linksverteidiger über 90 Minuten einen recht soliden Part. „Die großen Dinge waren nicht zu erkennen, aber er hat sich viel bewegt“, sagte Schaaf über den Brasilianer, der einen Vertrag bis zum Saisonende hat.

„Gerade zu Beginn war’s ordentlich, später ging die Ordnung dann ein bisschen verloren. Aber ein Spiel ist eben etwas anderes als Training“, urteilte Allofs, für den die Matchpraxis bei Avdic, Samuel, aber auch dem gerade wieder genesenen Wesley (spielte unauffällig im defensiven Mittelfeld) das Wichtigste ist: „Solche Spiele bringen diejenigen, die hintendran sind, weiter. Dadurch finden sie ihren Rhythmus.“

Samuel war froh, dass er debütieren und dann auch gleich durchspielen durfte. „Ich habe gemerkt, dass ich 90 Minuten gut mithalten kann. Es war ein guter Test“, resümierte der Brasilianer. Bleibt aber abzuwarten, wie’s aussieht, wenn die Gegner stärker werden.

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