Nach Rauswurf des Trainers wird Gegner Hoffenheim zur Wundertüte

Schaaf vermisst Stanislawski

Bremen - Grundsätzliches vorweg: Thomas Schaaf findet Trainerentlassungen immer doof. Die von Holger Stanislawski in Hoffenheim allerdings ganz besonders. Aus zwei Gründen: Erstens mag der Werder-Coach seinen Kollegen mehr als andere, zweitens ist der nächste Werder-Gegner ausgerechnet Stanislawskis Ex-Arbeitgeber. Mit neuem Coach (wahrscheinlich Markus Babbel) und mit einer etwas anderen Mannschaft.

„Ein neuer Trainer steht für Veränderungen und für Bewegung im Kader, denn alle Spieler müssen sich neu beweisen“, glaubt Schaaf. Eigentlich habe er als Trainer durch Informationen aus den vergangenen Wochen und Spielen „immer eine Ahnung, was auf uns zukommt“. Diesmal jedoch nicht. Stürmer Markus Rosenberg drückt es ziemlich drastisch aus: „Keiner weiß, was auf uns zukommt.“

Stanislawski jedenfalls nicht. Und dazu hat Schaaf eine klare Meinung: „Es ist schade, dass er in Hoffenheim nicht weitermachen durfte. Er ist ein engagierter Trainer, ein guter Typ, der eine klare Linie verfolgt. Das hat er auf seinen Stationen schon bewiesen.“ In Hoffenheim allerdings nicht zur Zufriedenheit der Verantwortlichen, gestern gab‘s die Kündigung.

„Dieser Trainerwechsel macht unsere Partie noch brisanter“, meint Werder-Boss Klaus Allofs und setzt den Verfolger durchaus unter Druck: „Wenn die Hoffenheimer an den internationalen Rängen dran bleiben wollen, müssen sie punkten.“ · kni

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