Schaaf vor Stuttgart-Spiel: Wollen stärker als Bukarest sein

Bremen - Für Bruno Labbadia wird die Rückkehr nach Bremen keine Vergnügungsreise. Der Trainer des VfB Stuttgart, der als Profi auch für Werder in der Fußball-Bundesliga Tore schoss, steht am Sonntag (17.30 Uhr) nach fünf sieglosen Pflichtspielen hintereinander unter Druck.

Bei einer erneuten Pleite könnte es für den 46 Jahre alten Ex-Nationalspieler bereits ungemütlich werden.

Die erhoffte Wende in der Europa League misslang. Das 2:2 gegen Steaua Bukarest offenbarte erhebliche Abwehrschwächen und laut Labbadia „extrem große Schwankungen“. Sein Bremer Kollege Thomas Schaaf verfolgte das Match teilweise im TV. „Stuttgart hätte dennoch klar gewinnen können“, urteilte der Werder-Coach und fügte hinzu: „Wir wollen am Sonntag ein stärkerer Gegner als Bukarest sein.“

Die Stuttgarter Offensive hat bisher erst ein Bundesliga-Tor erzielt, zudem ist in Bremen der Top-Stürmer Vedad Ibisevic gesperrt. Umso mehr lastet die Verantwortung im VfB-Angriff auf dem ehemaligen Bremer Martin Harnik. Die personellen Probleme der Schwaben, bei denen auch mehrere Abwehrspieler fehlen, haben für den Bremer Trainer keine große Bedeutung. „Für mich hat Priorität, wie wir uns einbringen“, argumentierte Schaaf. „Je stärker wir sind, desto weniger kann uns der Gegner beeinflussen.“

Schaaf kann aus dem Vollen schöpfen. Abwehrspieler Sebastian Prödl hat seine Oberschenkelverletzung auskuriert. Der Österreicher, der zuletzt beim 2:3 im Nord-Duell bei Hannover 96 pausiert hatte, wird wahrscheinlich mit dem Griechen Sokratis die Innenverteidigung bilden. „Ein Sieg würde uns gut tun“, sagte Schaaf angesichts von nur drei Punkten aus drei Punktspielen.

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