Borowski fällt aus, Schmitz wohl auch

Schaaf puzzelt

Thomas Schaaf

Bremen - Es ist Spiel eins nach dem Abschied von Kapitän Per Mertesacker, den es zu Arsenal zog – und natürlich taucht die Frage auf: Wie sieht morgen im Nordderby gegen den HSV und auch danach die Werder-Verteidigung ohne den bisherigen Abwehrchef aus?

Vermutlich fast so wie gestern Nachmittag im Training. Da spielten Andreas Wolf („Wir haben sehr gute Innenverteidiger“) und Sebastian Prödl nebeneinander, hinzu kam noch Sokratis über rechts. Die linke Seite war mangels Personal (bei neun gegen zehn) nicht besetzt. Dort könnte morgen die Stunde von Aleksandar Ignjovski schlagen. Der 20-jährige Serbe steht vor seiner Pflichtspiel-Premiere, weil Lukas Schmitz wohl ausfällt. Der Ex-Schalker trainierte wegen seiner Knieblessur auch gestern nur individuell und sagte hinterher: „Ich weiß nicht, ob es geht.“ Auch bei Naldo ist noch offen, ob er zum Kader gehört. Über den Brasilianer sagte Trainer Thomas Schaaf: „Er ist wieder in einer guten Situation. Aber ob das reicht?“

Training am Donnerstag

Werder-Training am Donnerstag

Froh ist der Coach, „dass wir in der Abwehr wieder mehrere Möglichkeiten haben – Gott sei Dank. So oder so können wir auf ein gutes Niveau zurückgreifen.“ Den Griechen Sokratis, der „in seinen ersten Wochen hervorragende Leistungen gebracht“ hat, wird Schaaf wohl auf der rechten Abwehrseite lassen – wenngleich er betont: „Wir können ihn auf mehreren Positionen einsetzen. Das hilft uns, das Puzzle insgesamt zu lösen.“

Nicht im Kader steht morgen Mittelfeldmann Tim Borowski. Schaaf: „Er hat wieder Probleme mit seinem Sprunggelenk.“ · mr

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