Schaaf bremst Wiese aus, dabei wollte der so gern . . .

Wollte den Elfmeter schießen, durfte aber nicht: Werder-Torwart Tim Wiese.

Werder-Bremen - FREIBURG (flü) · Die Fans riefen „Wiese, Wiese“, Sportchef Klaus Allofs hatte seinen Torhüter von der Bank aus bereits nach vorn beordert, doch kurz vor der Mittellinie wurde Tim Wiese wieder zurückgepfiffen – von Trainer Thomas Schaaf.

Der hatte etwas dagegen gehabt, dass die Bremer Nummer eins den Strafstoß schießt, der seiner Mannschaft in der 73. Minute gerade zugesprochen worden war. Vermutlich aus Respekt vor dem Gegner SC Freiburg. Der nämlich hatte von den Bremern schon vier Stück eingeschenkt bekommen. Und wenn jetzt auch noch der Torwart ein Tor schießen sollte? Das grenzte vielleicht doch zu sehr an Hohn und Hochmut.

Also fügte sich Wiese, trabte zurück, und Naldo verwandelte zum 5:0. Doch für Wiese ist damit noch längst nicht das letzte Wort gesprochen. „Irgendwann schieße ich einen. Da kannste Gift drauf nehmen“, schmunzelte der 27-Jährige später: „Ich will und werde eines Tages mein Bundesliga-Tor machen. Das ist mein Ziel. Oliver Kahn hat es versucht und nicht geschafft. Ich werde das packen.“

Dass Schaaf ihn zurückbeordert hatte, ärgerte Wiese freilich, aber er konnte das Veto seines Chefs auch verstehen. „Doch beim nächsten Mal laufe ich nach vorne durch“, grinste der Torwart, der auf den Zaun geklettert war und mit den Werder-Fans den 6:0-Triumph gefeiert hatte.

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