Schaaf und Allofs akzeptieren Kritik

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Klaus Allofs

Bremen - Die Fans machen sich große Sorgen um Werder – wegen der miserablen Rückrunde und des drohenden Verlusts weiterer Leistungsträger werden sie unruhiger und ungehaltener. Vergangenes Wochenende war schon ein „Allofs raus“-Plakat im Weserstadion zu sehen.

Zunehmend in der Kritik steht neben Sportchef Klaus Allofs aber auch Trainer Thomas Schaaf.

Beide äußerten gestern Verständnis für die wachsende Unzufriedenheit im Umfeld. „Damit müssen wir leben, das müssen wir akzeptieren und weiter unsere Arbeit machen – und das machen wir“, sagte Allofs. Und Schaaf ergänzte: „Wenn Dinge nicht so zur Wirkung kommen, wird gesprochen und diskutiert. Das ist doch klar. Davon lebt doch der Fußball, das macht ihn interessant.“

Werder befinde sich gerade in einer „Situation, die eher mit Negativzeichen behaftet ist. Und da ist man ungeduldig, weil man es schnell ändern will. Wir schauen Tag für Tag, was wir besser machen können“, betonte Schaaf.

Die Bilder vom Training am Donnerstag

Werder Training am Donnerstag

Bisher mit wenig Erfolg. Sein Team verspielte in der Rückrunde (bisher nur 13 Punkte) seine hervorragende Ausgangsposition und droht das internationale Geschäft erneut zu verpassen. Theoretisch ist die Qualifikation für die Europa League aber noch möglich. „Das ist nach den letzten Wochen schon außergewöhnlich“, findet Allofs. Der 55-Jährige glaubt „natürlich noch daran“, dass Werder es packt – er sagt aber auch: „Sechs Punkte müssen es wohl sein.“

Schaaf redet auch zwei Spieltage vor Schuss nicht gerne über die Europa League („Ob man es schafft, ist ein Endergebnis“), sondern „lieber über die Aktualität“ – und damit über das Auswärtsspiel morgen (15.30 Uhr) beim VfL Wolfsburg: „Die wollen in ihrem letzten Heimspiel noch mal was zeigen und werden uns alles abfordern.“ · mr/kni

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