Di Santos Ausstiegsklausel blieb ungenutzt

Chance vertan

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Franco Di Santo

Bremen - Die Welt hätte zuschlagen können. Aber die Welt wollte nicht. Franco Di Santo hätte Werder noch im Winter für eine festgelegte Ablösesumme von acht Millionen Euro verlassen können. So steht es laut „Sport-Bild“ in seinem bis 2016 laufenden Vertrag.

Doch zum großen Werder-Glück war der Argentinier zur entscheidenden Zeit nicht fit. Ein Außenbandanriss hatte ihn gestoppt, für andere Clubs war er damit einfach nicht attraktiv genug. Folge: Die Ausstiegsklausel verstrich und ist jetzt nicht mehr wirksam. Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin könnte somit wohl das eine oder andere Milliönchen mehr herausschlagen, wenn der Torjäger (13 Saisontreffer) im Sommer verkauft werden sollte.

Das kommt aber nur infrage, wenn Di Santo das Bremer Angebot zur Vertragsverlängerung ausschlägt. Immer neue Gerüchte über immer neue Interessenten (Dortmund, Gladbach, Wolfsburg sowie Sunderland und Stoke aus England) befeuern bei den Fans die Angst vor einem Verlust Di Santos. Doch Eichin behauptet, bislang „nichts Konkretes“ auf dem Tisch liegen zu haben: „Aber dass sich der eine oder andere Verein mit Franco beschäftigt, ist klar.“

Franco Di Santo selbst beschäftigt sich angeblich mit nichts außer Fußball – jedenfalls sagt er das. Erst nach der Saison will er überlegen und entscheiden. Dabei wird auch eine Rolle spielen, ob Werder sich für die Europa League qualifiziert oder nicht. Eichin: „Ein zentraler, entscheidender Punkt.“

csa

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