Di Santo ergeht es wie einem seiner Vorgänger

Das Ailton-Schicksal

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F. Di Santo

Bremen - Wieder nicht dabei! Die Nicht-Nominierung für die argentinische Nationalelf versuchte Franco Di Santo locker zu nehmen. „Enttäuscht bin ich nicht. Schließlich hat Argentinien vielleicht die besten Angreifer der Welt“, sagte der Werder-Stürmer.

In der Bundesliga hat er sich mit bereits zwölf Saisontoren in den Fokus geschossen. Doch das reicht eben nicht, um an Spielern wie Lionel Messi (30 Tore für den FC Barcelona), Sergio Agüero (17 Tore für Manchester City), Carlos Tevez (15 Tore für Juventus Turin) oder Gonzalo Higuain (13 Tore für SSC Neapel) vorbeizukommen. Ezequil Lavezzi (vier Tore für Paris St. Germain) hätte Di Santo verdrängen können, hat er aber nicht.

„Es ist schade für Franco, dass er nicht für sein Land spielen darf“, meinte Werder-Coach Viktor Skripnik und erinnerte an einen Werder-Torjäger aus der Vergangenheit, dem es noch schlimmer ergangen war: „Es ist ein bisschen wie bei Ailton. Er hat auch viele Tore für uns gemacht, bekam bei Brasilien aber nie eine Chance.“

So gesehen hat es der Argentinier Di Santo noch gut. Drei Länderspiele hat er bereits in seiner Vita stehen – und die Zuversicht ist bei ihm ungebrochen, dass noch weitere dazukommen werden: „Den Traum von der Nationalmannschaft habe ich weiterhin.“

csa

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