„Ich hoffe, ich mache es besser als bisher“

Di Santo ist bereit für den Neustart

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Zu 100 Prozent fit? „99 sind es bestimmt“, witzelt Franco Di Santo. ·

Bremen - Erstmal ins Entmüdungsbecken. Den vereinbarten Termin mit den Medien verschiebt Franco Di Santo einfach mal eine halbe Stunde nach hinten – eigenmächtig.

Dann kommt er doch – und gibt mit keiner Faser seines entmüdeten Körpers zu erkennen, dass er vor seinem Comeback nach zehn Wochen Pause aufgeregt ist. „Ich freue mich auf den Neustart und hoffe, dass ich es besser machen kann als bisher“, sagt der argentinische Stürmer, der Werder noch keine große Freude bereitet hat.

Aber morgen, wenn die Bremer den FSV Mainz 05 empfangen (17.30 Uhr), ist er dran. Das erste Mal nach Rotsperre und Muskelfaserriss, das vierte Mal überhaupt für Werder. Dass Di Santo spielen wird, sei „sehr wahrscheinlich“, sagt Trainer Robin Dutt. Dass er auch in der Startelf stehen wird, bleibt dagegen bis morgen Nachmittag unbestätigt. Di Santo ist auf jeden Fall bereit. „Ich will nicht sagen, dass ich bei 100 Prozent bin, aber 99 Prozent sind es bestimmt“, witzelt der 24-Jährige. Ein Einsatz über 90 Minuten ist deshalb möglich: „Klar, wenn ich soll.“

Robin Dutt bestätigt seinem derzeit einzigen Stoßstürmer mit Erfahrung, dass er sich während der Länderspielpause wieder ganz dicht ans Team herangearbeitet hat. „Die 14 Trainingstage haben ihm gut getan, er hat die nötige Kraft und Sicherheit bekommen.“

Und auch die nötige Härte-Dosierung bei Zweikämpfen? Schließlich war sein Kung-Fu-Tritt im Spiel gegen Eintracht Frankfurt der Anfang seines persönlichen Übels. „Aber das war Pech“, meint Di Santo immer noch. Im Kampf Mann gegen Mann wird er sich definitiv nicht einen Deut zurückhalten: „Dann kann ich ja gleich auf der Bank bleiben. Oder besser noch zu Hause.“ · csa

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