Santiago Garcia hofft auf Startelf-Rückkehr

Wild und vorsichtig

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Santiago Garcia

Bremen - Den unbekümmerten Auftritt von Janek Sternberg hat Santiago Garcia genau verfolgt. „Er hat es sehr gut gemacht“, lobte der Argentinier, der gegen Paderborn (4:0) wegen der fünften Gelben Karte fehlte und als Linksverteidiger vom Bundesliga-Debütanten vertreten wurde. „Aber ich hoffe, dass sich der Trainer jetzt wieder für mich entscheidet“, fügte Garcia an.

Wegen seines Erfahrungs-Vorteils gegenüber Sternberg (34:1 Bundesligaspiele) hat der 26-Jährige gute Chancen, in Frankfurt in die Startelf zurückzukehren. Garcia, der bisher nie um seinen Stammplatz zittern musste, spürt inzwischen zwar jemanden im Nacken, findet die neue Konkurrenzsituation aber „super für Werder, den Trainer und mich“. Vielleicht treibt ihn der Druck zu Topleistungen an – wie er sie in der Vorsaison mehrfach zeigte, in dieser aber noch gar nicht.

Er wirkt nicht mehr so leidenschaftlich und im Vorwärtsgang viel zurückhaltender. Weil Zlatko Junuzovic im linken Mittelfeld sehr offensiv spiele, müsse er defensiver sein, erklärte Garcia. Zudem agiere er etwas vorsichtiger, um nicht so viele Gelbe Karten (zehn im Vorjahr) zu kassieren. Komplett ändern will Garcia seinen Spielstil aber nicht, denn: „Ich bin wild – das ist meine Stärke.“

mr

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