Garcia: „Ich bin noch nicht oben“

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Trotz des noch geschwollenen Knöchels ist Santiago Garcia voll im Einsatz. n Foto: nph

Bremen - Die wilde dunkelbraune Mähne könnte sein Markenzeichen werden. Es sei denn, die Haare kommen demnächst ab. „Eigentlich ist mir meine Frisur egal. Aber ich glaube, ich muss jetzt zum Friseur. Ich konnte zuletzt den Ball schon nicht mehr sehen“, witzelt Santiago Garcia.

 Allerdings ist das Problem auf dem Kopf ganz klar weniger bedenklich als das Problem an seinem rechten Knöchel. Der hatte dem Argentinier zuletzt Sorgen gemacht. Beim 1:1 in Stuttgart war der Linksverteidiger bei einer Flanke böse umgeknickt. Doch zu seinem Glück sah es schlimmer aus als es war. Garcia: „Ich habe in den vergangenen Tagen viel mit Eis gekühlt. Jetzt ist nur noch eine kleine Schwellung da.“

Aber das ist nichts, was ihn von der Arbeit abhalten könnte. Santiago Garcia kickte schon am Sonntag im Testspiel gegen den FV Unterharmersbach (10:2) mit und stand auch gestern bei der ersten Trainingseinheit der Länderspielwoche auf dem Platz: „Natürlich bin ich dabei, hundertprozentig.“

Der 25-Jährige will nicht mal eine Trainingsminute verpassen. Denn trotz seines insgesamt positiven Einstands bei Werder (mit Stärken in der Offensive und Schwächen in der Defensive) weiß er, dass er „noch lange nicht oben angekommen“ ist. „Ich will mich Tag für Tag und Schritt für Schritt verbessern“, sagt Garcia.

Aber wenn frei ist, dann entspannt auch er. Konkret: Für Sonntag und Montag hat Chefcoach Robin Dutt der Mannschaft Freizeit gewährt, und Santiago Garcia führt mal eben den weiblichen Teil seiner Familie aus. Es geht nach Amsterdam. Zusammen mit seiner Freundin, die mit ihm in Bremen lebt, sowie seiner Mutter und Tante, die gerade zu Besuch sind. Allein unter Frauen – für Santiago Garcia kein Problem: „Das passt schon.“ csa

Werder-Training am Mittwoch

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