St. Etienne kauft den launischen Stürmer / Gutes Geschäft

Sanogo ist weg

Werder-Bremen - BREMEN (csa/kni) n Die Schatten der Vergangenheit waren für Boubacar Sanogo zu lang. Obwohl der Nationalspieler der Elfenbeinküste in der Saisonvorbereitung einen passablen Eindruck hinterlassen hat, wurde er gestern von Werder Bremen verkauft.

Als Folge der Verpflichtung von Claudio Pizarro einen Tag zuvor. Sanogo wird künftig für den französischen Erstligisten AS St. Etienne stürmen – vorausgesetzt er besteht heute den sportmedizinischen Check. Laut französischen Medien zahlt St. Etienne (im vergangenen März Bremer Gegner im UEFA-Pokal-Achtelfinale) drei Millionen Euro für den 26-Jährigen. In Bremen machte sogar die Summe von vier Millionen die Runde – aber welcher Betrag auch stimmt: Ein gutes Geschäft hat Werder definitiv gemacht.

Im Sommer 2007 war Sanogo für letztlich 5,35 Millionen Euro vom Hamburger SV zu Werder gekommen. Die Summe haben die Bremer mit der Ablöse aus

nAufschwung nur

nein Zwischenhoch

Frankreich sowie der Leihgebühr von 900 000 Euro, die 1899 Hoffenheim in der Rückrunde der vergangenen Saison für den launischen Stürmer entrichtet hatte, zu einem Großteil wieder eingefahren. Den finanziellen Aspekt betreffend spricht der Werder-Sportdirektor deshalb von einer „vertretbaren Entscheidung“, Sanogo abzugeben.

Sportlich bleiben aber Zweifel. Denn Sanogo ist aktuell gut drauf. Doch Werder erinnert sich noch gut an das Jahr 2008, als der Ivorer alles schuldig geblieben war. „Die Vergangenheit“, gibt Allofs zu, „hat auch eine Rolle gespielt. Alles zusammengenommen haben wir entschieden, ihn zu transferieren. Aber eine leichte Entscheidung war es nicht.“ Sanogo habe nach seiner Rückkehr aus Hoffenheim „eine gute Reaktion gezeigt“, so der 52-Jährige. Der Sanogo-Aufschwung wurde allerdings eher skeptisch beäugt. Sowohl von Allofs ( „Ob das die ganze Saison angehalten hätte, vermag niemand zu sagen“) als auch von Trainer Thomas Schaaf, der sagte: „Man darf nicht nur von der aktuellen Situation ausgehen, sondern muss auch nach hinten und nach vorne schauen…“

Das könnte Sie auch interessieren

Prognose: Japans Regierungspartei mit klarem Sieg

Prognose: Japans Regierungspartei mit klarem Sieg

ADAC-Herbstrallye in Visselhövede

ADAC-Herbstrallye in Visselhövede

Bezirksschützenball in Varrel 

Bezirksschützenball in Varrel 

Nachtflohmarkt in Fintel 

Nachtflohmarkt in Fintel 

Meistgelesene Artikel

Rosenberg zum dritten Mal Schwedischer Meister

Rosenberg zum dritten Mal Schwedischer Meister

Das passiert am Dienstag

Das passiert am Dienstag

Schlimme Werder-Krise: Nouri bleibt, Psychologe kommt

Schlimme Werder-Krise: Nouri bleibt, Psychologe kommt

Nouri: „Ich bin nicht so wichtig“

Nouri: „Ich bin nicht so wichtig“

Kommentare