Sandro Wagner: Die Uhr tickt, die Ungeduld wächst

Sandro Wagner

Werder-Bremen - BREMEN (csa) · Sandro Wagner tippelt über Mini-Hürden, dreht und wendet sich blitzartig, macht alles, was Fittnesstrainer Yann-Benjamin Kugel verlangt. Wagner zieht voll durch.

Und es ist klar zu erkennen: Der junge Mann hat die Endphase seiner Reha erreicht. „Vielleicht noch zehn Tage“, sagt er selbst, dann will der in der Winterpause vom Zweitligisten MSV Duisburg gekommene Stürmer das erste Mal mit seiner neuen Mannschaft trainieren. Die Uhr tickt, die Ungeduld wächst.

„Natürlich will ich so schnell wie möglich einsteigen“, meint Wagner: „Je eher, desto besser.“ Aber natürlich muss er auch vorsichtig sein. Denn nach einem Kreuzbandriss ist jedes Risiko verboten, zu lang wäre eine erneute Ausfallzeit. Die aktuelle dauert nun schon viereinhalb Monate.

Werder verpflichtete den 22-Jährigen trotz der Verletzung. „Nicht optimal“, nennt Wagner die Situation, „aber ich will das Beste draus machen.“ Und das sieht in seinem Langzeitplan so aus: „Gesund werden, an die Bundesliga gewöhnen und irgendwann erste Einsatzzeiten bekommen.“ Noch in dieser Saison will er für Werder auflaufen – für den Verein, für den er alles stehen und liegen ließ. Wagner: „Es gab auch andere Angebote. Aber alle, mit denen ich gesprochen habe, rieten mir zu Werder. Das sei die beste Adresse für junge Spieler.“

Zu den Beratern gehörte auch Bruder Sascha – wenig verwunderlich. Denn Sascha ist glühender Werder-Fan.

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