Werder ist heiß auf den Klassenerhalt, muss sich aber gedulden

Die Sache mit dem Sack

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Von Beginn Vollgas fordert Clemens Fritz (rechts) heute gegen Hoffenheim von Eljero Elia und Co.. ·

Bremen - Eines steht schon fest: Die totale Bremer Erleichterung im Abstiegskampf wird es heute nicht geben. Denn Werder kann den Klassenerhalt mit einem Heimsieg gegen 1899 Hoffenheim (15.30 Uhr) nicht perfekt machen, auch wenn die Konkurrenz noch so hoch verliert. Ein minimales Restrisiko würde drei Spieltage vor Schluss bleiben.

Doch das ist den Werder-Profis erst einmal schnuppe. „Wir haben im Training ziemlich Gas gegeben. Die Jungs brennen auf dieses Spiel, sie wollen endlich die nötigen Punkte holen, um den Sack zu zumachen“, berichtet Robin Dutt.

Schon in Mainz hatten sich die Bremer nach den guten Spielen gegen Hannover und Schalke weiter in Sicherheit bringen wollen – doch dort gab es eine 0:3-Klatsche. Vor allem Clemens Fritz ging das mächtig gegen den Strich, der Kapitän hielt vor Journalisten ein Wutrede. „Ich habe niemanden persönlich angegriffen und mich in die Kritik mit eingeschlossen. Es geht nur darum, dass jetzt alle hellwach sind“, erklärt Fritz und warnt: „Wir dürfen uns auf nichts ausruhen, die Tabelle kann nach diesem Wochenende auch ganz anders für uns aussehen.“ Wenn zum Beispiel die Hoffenheimer Offensive in Fahrt kommt. 66 Tore haben Firmino und Co. schon erzielt. „Da müssen wir höllisch aufpassen“, mahnt Fritz: „Wir müssen sofort wieder so aggressiv in die Zweikämpfe gehen wie gegen Schalke.“ · kni

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