Ruhige Feiertage bei Werder / Eichin hofft auf die Rasenheizung

Keine Augen für die Konkurrenz

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Werder-Sportchef Thomas Eichin lässt es kalt, dass die Konkurrenz im Abstiegskampf schon aufgerüstet hat.

Bremen - Neuzugänge? Fehlanzeige! Abgänge? Fehlanzeige! Bei Werder hat sich über die Feiertage nichts getan. Im Gegensatz zur Konkurrenz im Abstiegskampf. Hannover, Stuttgart und Frankfurt haben auf dem Transfermarkt schon ordentlich zugeschlagen. „Es ist nicht meine Aufgabe zu schauen, was die anderen machen“, reagiert Werder-Sportchef Thomas Eichin etwas genervt auf dieses Thema. Er ist es ein wenig leid, immer und immer wieder erklären zu müssen, warum bei Werder nichts passiert. Die Antwort ist ganz einfach: Es fehlt schlichtweg das Geld.

„Spieler, die uns wirklich weiterhelfen würden, können wir nicht bezahlen“, sagt Eichin. Er klagt darüber nicht, er will es sogar als Qualitätssiegel für das vorhandene Personal verstanden wissen. Der Kader sei gut genug, um den Abstiegskampf erfolgreich zu bestreiten.

Heute ist der Urlaub vorbei, um 14 Uhr geht es wieder auf den Platz. Einige bekannte Gesichter werden dabei fehlen. Und das nicht, weil sie schon verliehen sind. „Wir haben die Teams stärker gesplittet“, berichtet Eichin. Deswegen dürfen einige Talente fortan nicht mehr mit den Profis trainieren, sie gehören nun fest zur U23. „Das ist aber keine Riesengeschichte“, findet Eichin. Namen will er nicht nennen, dass überlässt er heute Nachmittag Trainer Viktor Skripnik.

Schon am Donnerstag sind aber alle wieder vereint, dann fliegen beide Teams gemeinsam nach Belek. Untergebracht sind sie allerdings in verschiedenen Hotels. Doch wenn sich bei den Profis ein Spieler verletzt, kann der Kader sofort mit einem Talent aufgefüllt werden. Eichin findet das „optimal“.

Anders als die aktuellen Bedingungen in Bremen nach dem Wintereinbruch. „Toll ist das nicht, aber es ist ja auch nicht der erste Schnee hier, und wir haben eine Rasenheizung“, sagt Eichin: „Wir werden damit schon klarkommen.“

kni

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